Awo Gevelsberg sagt „Nein“ zu Rassismus

Es war eine bewegende Szene die von den „Young Stars“ aufgeführt wurde. Sie schilderte die Flucht des jungen Diaa Alassaf (r.)

Es war eine bewegende Szene die von den „Young Stars“ aufgeführt wurde. Sie schilderte die Flucht des jungen Diaa Alassaf (r.), der als Jugendlicher flüchtete und als Mann in Deutschland eine neue Heimat fand. (Foto: André Sicks)

Gevelsberg. (Red.) 2017 werden wichtige Weichen gestellt: NRW wählt im Mai, der Bund im September. „Im Vorfeld der Wahlen ist es wichtig, ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen“, so Kerstin Thiel, Leiterin des Awo-Seniorenzentrums an der Kampstraße in Gevelsberg. „Wir positionieren uns ganz offen gegen Fremdenfeindlichkeit und populistische Parolen.“
Gemeinsam mit dem Awo-Quartiersmanagement Südstadt beteiligte sich das Seniorenzentrum nun mit einer Aktion am „Internationalen Tag gegen Rassismus“.
Im gemütlichen Beisammensein mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses sowie einigen Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 und 10 von der Hasencleverschule boten die „Young Stars“ eine Szene sowie ein Gedicht aus der Inszenierung „Flüchtlingen ein Gesicht geben“ dar. Ein generations- und kulturübergreifendes Angebot, dass alle sensibilisierte und zu Gesprächen und Begegnungen führte.
Die Awo setzt sich für Integration, Toleranz, Vielfalt und eine gerechte Gesellschaft ein und wehrt sich gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit. Deswegen rufe man alle Bürgerinnen und Bürger auf, rassistischen und populistischen Behauptungen zu widersprechen – egal ob am Arbeitsplatz, am Stammtisch oder innerhalb der Familie.
Das Thema Migration dürfe keinesfalls instrumentalisiert werden, um Ängste und Vorurteile zu schüren. Zudem weigere sich die Awo, sozial benachteiligte Bürger gegeneinander auszuspielen. Vielmehr setze man sich für eine Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen hierzulande ein.