Ein Defibrillator für das Sprockhöveler Rathaus

Ein kleiner Lebensretter für das Rathaus: Von der Dr.-Albrecht-­Gräfer-Stiftung gab es jetzt einen Defibrillator für die Dienststelle. (Foto: Stadt Sprockhövel)

Ein kleiner Lebensretter für das Rathaus: Von der Dr.-Albrecht-­Gräfer-Stiftung gab es jetzt einen Defibrillator für die Dienststelle. (Foto: Stadt Sprockhövel)

Sprockhövel. Sichtlich erfreut zeigten sich Bürgermeister Ulli Winkelmann und der Beigeordnete Volker Hoven bei der Übergabe des neuen Defibrillators durch Axel Leydorf von der Dr.-Albrecht-Gräfer-Stiftung. Der kleine Lebensretter fand seinen Platz direkt hinter der Pforte im Eingangsbereich des Rathauses.

„Die Idee ist an meinem ersten Arbeitstag entstanden, hier ist mir aufgefallen, dass wir einen solchen Defibrillator in der Dienststelle nicht verfügbar haben, der im Zweifel Leben retten kann. Der nächstgelegene ist in der Feuerwehr vorhanden, was im Notfall zu weit sein könnte. Ein solches Gerät sollte eigentlich Standard in jeder Behörde sein, schließlich sind im Rathaus täglich viele Menschen, Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen, unterwegs“, so Volker Hoven, der unter anderem für den Bereich Sicherheit und Ordnung verantwortlich ist.
Bürgermeister Winkelmann betonte, dass der Defibrillator auch im Bereich des Busbahnhofs im Notfall zum Einsatz kommen könne und bedankte sich bei der Dr.-Albrecht-Gräfer-Stiftung für die großzügige Unterstützung. Die Geräte sind sehr teuer und kosten über 1.000 Euro, Geld was die Stadt in diesem Jahr nicht eingeplant hatte. Umso schöner ist es, dass sich hier eine alternative Finanzierungsmöglichkeit erschlossen hat.
Evelyn Müller, die Fachbereichsleiterin für Jugend und Soziales, hatte den Kontakt zur Stiftung hergestellt. „Die Dr.-Albrecht-Gräfer-Stiftung hat uns schon ganz oft bei sozialen Projekten unterstützt, hierfür sind wir ausgesprochen dankbar“, sagte sie.