Ekel Alfred kommt ins Leo – Drei Monate, drei Premieren

Ennepetal. (je/Red.) Mit einer ausverkauften Silvestergala startete das Leo-Theater in das neue Jahr im Haus Ennepetal, der Januar lief bereits gut an mit der neuen Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“.
„Auch die nächsten drei Monate haben es in sich“, ist Marc Neumeister, Künstlerischer Leiter des Leo-Theaters, überzeugt. Denn in jedem Monat steht eine weitere Premiere auf dem Spielplan: „Der nackte Wahnsinn“, „Trennung P(a)ar Excellence“ sowie der TV-Klassiker „Ein Herz und eine Seele“ werden auf der Ennepetaler Bühne zu sehen sein.
Darüber hinaus präsentiert das Leo auch noch zwei Highlights: Der britische Stand-Up-Comedy-Star „Tape Face“ kommt am 10. Februar, die rundum erneuerte „Firebirds Burlesque Show“ gastiert am 18. März erneut an der Ennepe.
Februar
„Arsen und Spitzenhäubchen“ hatte seine Vorpremiere bereits im Rahmen des Jahreswechsels. „Natürlich ist es immer etwas Besonderes am Silvestertag zu spielen“, blickt Marc Neumeister auf die Veranstaltung zurück. „Ein erneut ausverkauftes Haus, eine prächtige Stimmung, das war schon toll.“ Zusammen mit Robin Schmale habe er an dem Stück gearbeitet. Nach den beiden alten Schauspielern, die das Erfolgsduo in „Sonny Boys“ gespielt hat, meisterte das Duo die erneute Herausforderung, zwei alte Damen zu verkörpern. Wer nicht dabei war, kann die beiden Schauspieler als mordernde Seniorinnen noch am 4., 5. und 12. Februar bewundern.
Im Februar neu auf dem Spielplan steht „Der nackte Wahnsinn“. In der Komödie von Michael Frayn gibt es Theater um Theater: Eine Schauspieltruppe steht unmittelbar vor einer Premiere und nichts klappt. Die Nerven des Regisseurs liegen ob des Chaos blank, und dann tauchen auch noch ungebetene Gäste auf. Premiere der Komödie ist am 17. Februar, weitere Vorstellungen sind am 19. Februar sowie 3 und 5. März.
März
Ab dem 31. März kommt eine „Trennung P(a)ar Excellence“ nach Ennepetal. Die Komödie über eine Flaute im Ehebett und das Engament eines „Trennungscoaches“ stammt aus der Feder von Claudia van Veen und Jens Hajek. Es ist das zweite Stück der Autoren nach „Hauptsache gesund“, das seine deutsche Uraufführung im Leo-Thater feierte.
Nach der Premiere stehen weitere Aufführungen am 1. und 2. April auf dem Plan.
April
Im April schließlich wird es kultig. „Ein Herz und eine Seele“ von Wolfgang Menge über die berühmte Familie Tetzlaff in den 1970er Jahren werde sicher eine ganz besondere Inszenierung. „Hier wird auf einfache Art durch das Zusammenleben verschiedener Charaktere grandioser Humor erzeugt“, freut sich Marc Neumeister auf die Regie-Arbeit. Allem voran natürlich auf die Rolle des „Ekel Alfred“. „Wir versuchen, so nah ans Original wie möglich zu kommen, sowohl inhaltlich, spielerisch und auch stimmlich.“
Welche der Kultepisoden um die Tetzlaffs zur Aufführungen kommen, können die Leo-Besucher übrigens bestimmen: Schreiben Sie einfach Ihre beiden Lieblingsepisoden in eine E-Mail und schicken diese an info@leo-theater.ruhr. Die zwei am häufigsten genannten werden schließlich einstudiert und aufgeführt. Hier einige Episoden, aus denen ausgewählt werden kann: „Die Beerdigung“, „Die Bombe“, „Eine schwere Erkrankung“, „Der Silvesterpunsch“, „Der Fernseher“, „Hausverkauf“, „Massage“, „Modell Tetzlaff“, „Silberne Hochzeit“ und „Der Sittenstrolch“.
Die beiden Episoden mit je 45 Minuten werden dann am 28. (Premiere), 29. und 30. April gespielt.
Klassiker
Und natürlich stehen auch wieder einige Leo-Klassiker auf dem Programm der nächsten drei Monate: die Sauna für die Verwechslungskomödie „Aufguss“ wird am 12. Februar und 30. April angeheizt, ein Wiedersehen mit Loriot gibt es am 18. und 19. Februar sowie am 19. März.
Und auch der Dauerbrenner „Die Perle Anna“ steht am 2. März noch auf dem Spielplan. Ebenso gibt es am 4. und 20. März ein Wiedersehen mit den „Sonny Boys“. Das „Männerparadies“ wird noch einmal am 6. März und schließlich am 2. April zum letzten Mal gespielt.
Das Neumeister-Solo „Hi Dad!“ schließlich zeigt das Leo-Theater am 20. Februar sowie am 17. und 30. März.
Karten bzw. Reservierungen für alle Aufführungen sind beispielsweise telefonisch unter 02333 / 8697755 oder per E-Mail an info@leo-theater.ruhr möglich.