EN Baskets Schwelm empfangen Salzkotten

Das Team der EN Baskets konnte sich als einziger Aufsteiger in der zweiten Basketball-Bundesliga halten.

Schwelm. Nachdem die EN Baskets Schwelm am vergangenen Wochenende einen 87:70-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Bielefeld einfahren konnten, wartet am Samstagabend, 14. Januar, mit den Accent Baskets Salzkotten ein Gegner, der nicht zu unterschätzen ist. Während die Schwelmer den zweiten Tabellenplatz bekleiden, verweilen die Salzkottener mit Tabellenplatz fünf im guten Mittelfeld der ersten Basketball-Regionalliga.
Der Gegner im Profil
Als Abstiegskandidat gehandelt, trotzten die Gäste aus Salzkotten allen Erwartungen und gehören zum Verfolgerfeld der drei Spitzenreiter. Die „Legende“ Daniel Lieneke verabschiedete sich vom Team und die Sälzer strebten den Umbruch an. Dieser ist auch bisher mehr als gelungen. Zwar war der Start in die Saison ein wenig holprig, aber das Team von Stefan Schettke fing sich und präsentiert aktuell qualitativ ansprechenden Basketball. Herausragend in den ersten Wochen war Center Stukenberg, der sowohl beim Scoring, als auch beim Rebounding herausragte. Außerdem entwickelt sich US-Import Bryce Leavitt immer mehr zu Allrounder der Liga. Regelmäßig punktet der Aufbau- und Flügelspieler zweistellig, gibt eine hohe Anzahl an Assists und erkämpft sich eine Vielzahl an Rebounds. Er ist Dreh- und Angelpunkt der Accent Baskets und muss durch die Schwelmer Verteidigung kontrolliert werden.
Schwelm siegte 76:68 im Hinspiel
Kampf und Einsatz prägt ebenfalls das Spiel der Gäste. Das mussten auch die EN Baskets im Hinspiel spüren. In der gefürchteten Heimhalle der Accent Baskets lagen die Schwelmer mit 25 Punkten vorne, bis die Heimmannschaft aufdrehte und das Geschehen auf dem Platz noch knapp gestalten konnte. Am Ende gingen die EN Baskets Schwelm mit einem 76:68-Erfolg vom Platz. Trainer Falk Möller kennt und schätzt die Stärken des Gegners und wird eine entsprechende Marschroute vorgeben, um die Punkte des Rückspiels ins Schwelm zu behalten.
Status Quo in Schwelm
Unter der Woche feilten die Schwelmer sehr intensiv am Teamplay, das zuletzt gegen Bielefeld etwas in den Hintergrund geraten war. Zudem wird eine intensivere Defensivleistung gegen die Spieler von Stefan Schettke erforderlich sein. Schwelms Kristofer Speier hat immer noch Probleme mit dem Knie und war Anfang der Woche noch nicht im Training. Youngster Vladimir Pinchuk klagte nach der Montagseinheit über Rückenbeschwerden, wird in der heutigen Begegnung aber wieder einsatzbereit sein.