Ennepetals Reichenbach-Gymnasium wieder MINT-Schule

Steffi Bormki

Steffi Bormki, Lehrerin am Reichenbach-Gymnasium, nahm stellvertretend für die Schule die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ entgegen. (Foto: Reichenbach)

EN-Kreis. Das Städtische Reichenbach-Gymnasium (RGE) ist seit 2013 „MINT-freundliche Schule“ und darf nun für weitere drei Jahre diese Auszeichnung tragen.

Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar – und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen ­einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.
Engagierte Lehrer
Viele Lehrerinnen und Lehrer am RGE engagieren sich seit Jahren oder sogar Jahrzehnten über das normale Maß hinaus im MINT-Bereich, zum Beispiel dadurch, dass sie Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben motivieren und sie dabei betreuen, besondere Fördermaßnahmen für besonders begabte Schülerinnen und Schüler ermöglichen oder über spezielle Bildungsangebote ­informieren.
Maßgebliche Faktoren
Um die Wiederauszeichnung zu erlangen war vor allem die Profilklasse ausschlaggebend, in der drei Jahre lang projektartig Zusatzunterricht im MINT-Bereich erteilt wird – mit den Zielen, das Interesse und die Freude für naturwissenschaftliches Arbeiten nachhaltig zu stärken und die Allgemeinbildung im MINT-Bereich zu erweitern – auch über die laut Lehrplan zu vermittelnden Kompetenzen hinaus.
„Drehtürmodell“
Außerdem steht die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler wie zum Beispiel durch das „Drehtürmodell“ im Fokus, das in einzelnen Fächern die Teilnahme am Unterricht in nächst­höheren Jahrgangs­stufen ermöglicht oder auch die Möglichkeit eröffnet, schon während der Schulzeit an Universitäten der Region Lehrveranstaltungen zu besuchen und Leistungsnachweise zu erbringen, die später auch auf das Studium angerechnet werden können.
Kooperationen
Wert gelegt wird außerdem auf die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern wie zum Beispiel Berufsschulen, Museen, Stiftungen, Hochschulen oder der SIHK.