Experten am Wk-Telefon Wie viel Kredit kann ich mir leisten?

Hagen. (Red.) Wie viel Cent ist der Euro in zwanzig oder
dreißig Jahren wert? Wie hoch sind dann die Lebenshaltungskosten? Es gibt keine
seriösen Antworten auf diese Fragen. Sicher ist: Wer im Alter in der eigenen
Immobilie lebt, muss keine Miete zahlen und kommt auch mit einer kleineren Rente
zurecht. Ist die Immobilie mit dem Eintritt ins Rentenalter schuldenfrei, fallen
nur noch Betriebskosten und Rücklagen für Reparaturen an.
Eine Wohnung oder sogar Haus muss aber finanziert werden: Doch wie viel
Kredit verkraftet das Haushaltsbudget? Für diese und weitere Fragen stehen am
Donnerstag, 13. Oktober, zwischen 16 und 18 Uhr Finanzexperten am Wk-Telefon zur
Verfügung.
Laut einer Postbank-Umfrage rechnen nur 37 Prozent der Berufstätigen über 50
Jahren damit, im Alter ohne finanzielle Sorgen leben zu können. Kein Wunder: Die
gesetzliche Rente ist zwar sicher, es fragt sich nur, wie hoch sie sein wird.

Immer mehr Deutsche sehen daher das Wohneigentum als Garant für finanzielle
Sicherheit – auch nach der Berufstätigkeit. Gegenwärtig wünscht sich jeder
dritte Erwerbstätige eine selbst genutzte Immobilie als Alterssicherung.
Kassensturz bringt
Klarheit
Ein Kassensturz bringt bei Kreditwunsch Klarheit, welche Summe man monatlich
zur Verfügung hat, um für einen Immobilienkauf vorzusparen oder Zins und Tilgung
zu leisten. Die monatlichen Einnahmen sollten zunächst den fixen Ausgaben pro
Monat gegenübergestellt werden.
Liegt der Überschuss zum Beispiel bei 500 Euro, erhebt sich die Frage: Wofür
haben wir dieses Geld bisher ausgegeben? Teurer Urlaub, Luxusmöbel, Zweitwagen?
Wurde das überschüssige Geld hingegen gespart, in welcher Form auch immer – umso
besser.
Dann ist bereits Eigenkapital vorhanden, das für eine solide Finanzierung
unerlässlich ist. Jetzt sollten weitere Geldquellen erschlossen werden: ein
bezahltes Grundstück, eine Erbvorauszahlung, eine beleihbare Lebensversicherung,
das Guthaben in einem Bausparvertrag.
Finanzierungsexperten
beraten
Spätestens hier sollte ein Finanzierungsexperte zu Rate gezogen werden, der
einerseits beurteilen kann, ob die Haushaltskasse wirklich eine
Immobilienfinanzierung aushält, und andererseits in der Lage ist, die
Finanzierung zu optimieren. Das bedeutet: Nach Möglichkeit Einbeziehung der
staatlichen Eigenheimrente, die Prüfung, ob ein zinsverbilligtes Darlehen der
bundeseigenen Förderbank KfW oder des jeweiligen Bundeslandes ergänzend in Frage
kommen.
Eine Kombination dieser drei Finanzquellen ist möglich. Ob sie im Einzelfall
auch zweckmäßig ist, muss genau durchdacht sein.
Wie viel Eigenkapital
ist nötig?
Wie kann man den Wohnriester in die Finanzierung einbeziehen? Wie lange
bekommt man die Zulagen? Wie vergleicht man Finanzierungsangebote? Wie kann man
einen Bausparvertrag optimal nutzen? Welche Zinsfestschreibung sollte man
derzeit wählen?
Rufen Sie an!
Während der Wk-Telefonaktion am 13. Oktober 2016 beantworten Alexander
Nothaft und Christian Ketzner vom Verband der Privaten Bausparkassen Fragen zur
Immobilienfinanzierung unter der kostenlosen Telefonnummer
0800 / 0004743.