Fahrkartenautomat in Gevelsberg gesprengt: Lebensgefährlicher Leichtsinn

25.000 Euro Schaden verursachte die Sprengung dieses Fahrkartenautomatens in Gevelsberg. Beute wurde bei der lebensgefährlichen Aktion nicht gemacht. (Foto: Bundespolizei)

25.000 Euro Schaden verursachte die Sprengung dieses Fahrkartenautomatens in Gevelsberg. Beute wurde bei der lebensgefährlichen Aktion nicht gemacht. (Foto: Bundespolizei)

Gevelsberg. Bislang unbekannte Täter versuchten, einen Fahrausweisautomaten der Deutschen Bahn am Haltepunkt Gevelsberg West aufzusprengen. Von Erfolg war der Versuch am vergangenen Samstag, 26. März, zwar nicht gekrönt – verursachte aber erheblichen Sachschaden.

25.000 Euro
Beim Sprengversuch wurde das Innere des Gerätes erheblich beschädigt, die Vorderfront regelrecht „ausgebeult“: Durch die Explosion wölbte sich die massive Tür des Automaten nach außen.
Weil der Automat nun komplett unbrauchbar ist, entstand ein Gesamtschaden von rund 25.000 Euro. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Versuch eines besonders schweren Diebstahls, dem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und Sachbeschädigung ein. Kriminaltechniker sicherten Spuren am Tatort.
Zeugen gesucht
Zeugen des Vorfalls, der sich am 26. März um 15:55 Uhr ereignet hat, können sich mit der Bundespolizei kostenfreien unter Tel. 0800?/?6888000 in Verbindung zu setzen.
Zudem warnt die Bundespolizei vor solchem Handeln: Erst am 21. März kam ein Mensch in Dortmund bei einer ähnlichen Handlung ums Leben.