Gefährliche Bonner zu Gast bei den Schwelmer Baskets

Schwelm. Für die Schwelmer Baskets geht es am morgigen Samstag gegen die Reserve der Telekom Baskets Bonn. Hochball ist um 19.30 Uhr im Schwelmer Baskets-Dome, Milsper Straße 35.

Direkter Vergleich
In der Hinrunde war der Sieg der EN Baskets Schwelm gegen die Reserve der Telekom Baskets Bonn der Auftakt für eine tolle Erfolgsserie. Zehn Meisterschaftsspiele in Folge gewannen die Schwelmer Basketballer und sind aktuell Ligaspitze in der ersten Regionalliga-West.
Doch um auch nach dem Wochenende ganz vorne zu bleiben, müssen die Telekom Bonner Baskets bezwungen werden. Denn der direkte Vergleich, der beim Basketball für die Positionierung innerhalb einer Tabelle den primären Vergleichsparameter darstellt, spricht für den Verfolger BG Hagen.
Die EN Baskets Schwelm müssen immer mindestens einen Sieg mehr als die Volmestädter vorweisen, um den Spitzenplatz zu behaupten.
Intensiv und athletisch
Die Nachwuchsmannschaft aus der ehemaligen Bundeshauptstadt ist hervorragend ausgebildet und konnten in dieser Saison bereits die WWU Baskets Münster und die Elephants Grevenbroich hinter sich lassen – allerdings in eigener Halle. Das Team ist ausgeglichen und spielt ­einen intensiven und schnellen Basket­ball. Sie verteidigen sehr aggressiv und sind durch die Bank durch athletisch.
Herausragende Akteure in der Bonner Mannschaft sind ­Valentin Blass und Alexander Möller. Beide laufen gelegentlich für ihre 1. Herren in der Easy-Credit-BBL auf und bekamen in den vergangenen Wochen sogar ein wenig Einsatzzeit.
Baskets sind fit
Nach dem tollen Event und dem Sieg bei der BG Hagen konzentrieren sich die EN Baskets Schwelm wieder voll auf den kommenden Gegner. Alle verletzten oder erkrankten Schwelmer Akteure sind inzwischen genesen. Falk Möller sieht die heutige Partie dennoch als sehr hohe Hürde an: „Die Telekom Baskets Bonn II haben eine junge und tief besetzte Mannschaft, die guten Basketball präsentieren kann. Das Hinspiel gegen sie hat gezeigt, dass sie sehr ernst zu nehmen sind und wir stets fokussiert sein müssen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.“