Kanalsanierung in der Wilhelmstraße

Schwelm. Der öffentliche Mischwasserkanal in der
Wilhelmstraße in Schwelm muss saniert werden. Die heirzu nötigen Arbeiten
beginnen am Montag, 7. November 2016.
Es kommt ein geschlossenes Verfahren mittels „Schlauchrelining“ zur
Anwendung.Dies bedeutet, dass die alten Kanalrohre erhalten bleiben und nicht in
offener Baugrube ausgetauscht werden. In die schadhaften Rohre wird ein
kunstharzgetränkter Glasgewebeschlauch eingezogen und so der vorhandene Kanal
“renoviert“.
Verkehr fließt
Die Baustelleneinrichtung erfolgt unter Aufrechterhaltung des
Straßenverkehrs, der einspurig an der Baustelle vorbeigeführt wird. In den
betroffenen Bereichen wird ein Parkverbot eingerichtet. Die Baumaßnahme beginnt
im Kreuzungsbereich Märkische Straße und Wilhelmstraße, erstreckt über den
Kreuzungsbereich Kaiserstraße und Wilhelmstraße hinweg bis zur Einmündung der
Wilhelmstraße in die Moltkestraße. Die Sanierungslänge beträgt insgesamt etwa
422 Meter.
Zeitraum der Arbeiten
Die vorbereitenden Fräsarbeiten im Kanal sollen vom 7. bis 11. November
durchgeführt werden. In diesem Zeitraum wird auch die notwendige Vermessung und
Kalibrierung der vorbereiteten Kanäle erfolgen. Die Lieferung und der Einzug der
neuen Schlauchliner sind in der Zeit vom 14. bis zum 18. November vorgesehen.
Anschließend werden die Hausanschlüsse geöffnet und die Schachtsanierungen
durchgeführt. Es ist geplant, die Baustelle bis zum 3. Dezember fertig zu
stellen.
Verständnis erbeten
Da sich bei Baumaßnahmen in dieser Größenordnung Schmutz, Lärm und
Behinderungen des Straßenverkehrs nie ganz vermeiden lassen, bitten die
Technischen Betriebe Schwelm (ZBS) und die ausführende Firma Kiel bereit im
Vorfeld um Verständnis. Alle am Bau Beteiligten wollen versuchen, die
Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Der technische Leiter der TBS, Karsten Migchielsen, appeliert an die
Anlieger: „Bitte sprechen Sie uns im Bedarfsfall an. Die Firma Kiel und die
Technischen Betriebe Schwelm stehen Ihnen gerne für Ihre Anliegen zur
Verfügung“. Möglich ist dies beispielweise telefonisch unter 02336 /
8047-43.