Leo gibt heiße Zugabe: Ostern „Aufguss“ im Ibach-Haus

Allerlei Verwirrung um das Wörtchen „Spende“ gibt es zu Ostern im Schwelmer Ibach-Haus. Dann gastiert das Leo-Theater dort erneut mit der Komödie „Aufguss“. (Foto: Leo-Theater)

Allerlei Verwirrung um das Wörtchen „Spende“ gibt es zu Ostern im Schwelmer Ibach-Haus. Dann gastiert das Leo-Theater dort erneut mit der Komödie „Aufguss“. (Foto: Leo-Theater)

Schwelm. Nach dem Erfolg und einer ausverkauften Vorstellung von „Aufguss“ in Schwelm möchte das Leo-Theater Ostern eine heiße Zugabe servieren. Am Ostersamstag, 15. April, gibt es um 20 Uhr ein Wiedersehen mit dem Ensemble in der Saunalandschaft des Ibach-Hauses. Der Vorverkauf läuft bereits.

Mit tosendem Beifall am Ende und jeder Menge Lachsalven während des Stücks – so belohnte das Publikum das Leo-Ensemble beim ersten Schwelmer Saunaaufguss im Januar. In der frivolen Boulevardkomödie geht es einerseits um eine Geld-, andererseits um eine Samenspende. Unerschöpflich ist die Anzahl von Redewendungen und Gags, die René Heinersdorff zusammengetragen hat, um die abwegige Verwechslung in dieser sehr turbulenten Komödie aufrechtzuerhalten. Denn schließlich wird in dem Stück nur von der „Spende“ gesprochen.
Die Geschichte
Ein gemütliches Wochenende im Wellness-­Bereich des Fünf-Sterne-Hotels Kloster­mühle sieht eigentlich anders aus. Dieter, ein erfolgreiche Waschmittelhersteller und Selfmade-­Man, möchte seiner Lebensgefährtin Mary ein ganz besonderes Geschenk machen, was allerdings einige Überredungskünste erfordert. Und Lothar, Chef einer florierenden Kinderklinik, möchte ein ganz besonderes Geschenk bekommen, was diplomatisches Geschick und vor allem Diskretion erfordert. Zur Tarnung muss seine rechte Hand Emelie mit in dieses Hotel. Zwischen Sauna, Dampfbad und ­Sanarium kreuzen sich ihre Wege und mit jedem Aufguss steigert sich die Zahl der Missverständnisse, bis die ­Bademanteldiplomatie vor dem Kollaps steht und die Temperatur auf den Siedepunkt steigt.
In Ennepetal erfreut sich das Stück seit der Premiere Ende Oktober großer Beliebtheit. „Es gibt unzählige Pointen in dem Stück. Und die müssen punktgenau sitzen. Es gibt kaum mal Verschnaufpausen. Gag folgt wirklich auf Gag“, sagt Marc Neumeister, Künstlerischer Leiter des Leo-­Theaters.
Immer noch einen drauf
Das Stück läuft bundesweit mit großem Erfolg in der Besetzung mit Hugo Egon Balder, Jeanette Biedermann, Dorkas Kiefer sowie René Heinersdorff. Es sei ein herausragendes Stück über Verwechslungen und Missverständnisse, die sich bis ins Unermessliche steigern. „Und immer fragt man sich: Wie kann man das noch steigern? Aber Heinersdorff hat es geschafft.“
Tickets für die Aufführung am Ostersamstag gibt es online unter www.leo-theater.ruhr und www.wuppertal-live.de sowie direkt im Leo-Theater, Gasstraße 10 in Ennepetal.