Nachwuchs und neuer Glanz im Gevelsberger Gehege

Gevelsberg. (th) „Wenn man einen Wild-Geologen fragen würde, wie ein ideales Gehege für artgerechte Haltung aussehen müsste, würde er antworten: Genau so.“ – Bürgermeister Claus Jacobi war voll des Lobes für die Arbeit des Wildgatterbetreuers Dirk Huckenbeck und sichtlich begeistert vom neu gestalteten Gelände beim Forsthaus im Gevelsberger Stadtwald.

Immerhin fast ein Jahr nahmen die Umbaumaßnahmen in Anspruch, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Ein brandneuer Futterbereich, 16 neugepflanzte Bäume und 30 Kubikmeter Schotter im gesamten Gehege sind nur einige Zahlen, die den Umfang der Arbeiten, die Dirk Huckenbeck gemeinsam mit vier treuen Helfern durchgeführt hat, verdeutlichen.

Sicher vor Wolf und Hund

Außerdem musste Dirk Huckenbeck den Zaun um das insgesamt 35.000 Quadratmeter große Gelände an vielen Stellen sanieren, damit das Damwild auch wirklich sicher ist – vor Wölfen, die möglicherweise demnächst wieder in die heimischen Wälder zurückkehren, und vor Hunden, deren unbelehrbare Besitzer die strenge Leinenpflicht verletzen.

18 Hirsche und Rehe leben momentan im Gatter, darunter vier Kälber, die erst vor wenigen Wochen das Licht der Welt erblickten. Sie freuen sich bestimmt am meisten über die idealen Bedingungen in ihrem Gehege.

Vorsicht beim Besuch

Auf fremde Besucher reagieren sie und besonders ihre Mütter momentan allerdings noch äußerst scheu, selbst wenn es sich um den Bürgermeister höchst persönlich handelt.