Neuer Glanzpunkt mit verkaufsoffenem Sonntag

Beim ersten Gevelsberger Martinsmarkt sind alle Kinder eingeladen, mit einer Laterne zum Pro city-Büro zu kommen, um diese auf einem kleinen „Laternenlaufsteg“ in der Fußgängerzone zu präsentieren.

Gevelsberg. Mit einem Novum wartet die Gevelsberger Werbegemeinschaft Pro City am Sonntag, 7. November, auf. Erstmalig wird dann in der Innenstadt ein sogenannter Martinsmarkt stattfinden. Geplant sind hierfür verschiedene Aktionen vund Überraschungen, welche derzeit vom Vorstand in Zusammenarbeit mit Stadtmanager Frank Manfrahs vorbereitet werden.

So soll es ein thematisch passendes Rahmenprogramm geben. Die Geschäftsleute und Gastronomen der Innenstadt sind aufgerufen, dieses mit eigenen kleinen Aktionen zu unterstützen und damit für Begeisterung bei ihren Kunden zu sorgen. Auf alle Besucher warten unter anderem kulinarische Genüsse und Besonderheiten. So wird es passend zum Martinsmarkt abseits der sonst üblichen Genüsse zum Beispiel Grünkohl, Martinsgans und Bratapfelvariationen geben. Im Straßenraum werden sich herbstlich dekorierte Stände präsentieren und ihre interessanten, mitunter sehr kreativen Waren präsentieren. Für Kurzentschlossene besteht augenblicklich noch die Möglichkeit einer Erweiterung, so dass sich hierfür noch weitere interessierte Anbieter von Kunsthandwerk, Blumen oder regionalen Lebensmitteln unter Ruf 0178/ 6960490 bei Pro City zur Teilnahme melden können.

Als besonderer Höhepunkt sind alle Kinder eingeladen, mit einer Laterne zum Martinsmarkt zu kommen, um diese auf einem kleinen „Laternenlaufsteg“ in der Fußgängerzone zu präsentieren und anschließend damit gemeinsam in Richtung Oberstadt zu marschieren, wo auf alle Laternenträger ein kleines Sankt Martins-Dankeschön wartet. Treffpunkt für die Aktion „Laternenlaufsteg“ ist um 16.30 Uhr vor dem Pro City-Büro, Mittelstraße 26.

Der Martinsmarkt dauert von 13 bis 18 Uhr. In dieser Zeit laden die Geschäfte in der Gevelsberger Innenstadt auch zum verkaufsoffenen Sonntag ein.

„In Hinsicht auf die Neugestaltung eines Martinsmarktes wurde in Gevelsberg wortwörtlich aus der Not eine Tugend gemacht. Nachdem der früher jährlich durchgeführte Weihnachtsmarkt bereits in 2008 erstmalig wegen mangelnder Teilnehmerzusagen abgesagt werden musste, wurde nach einem neuen Ereignis gesucht, weil viele Innenstadtbesucher und auch Geschäftsleute eine solche Veranstaltung in der dunklen Jahreszeit wünschten“, so Stadtmanager Frank Manfrahs. „Mit dem Konzept „Martinsmarkt“ wurde dann eine Idee gefunden, mit welcher Gevelsberg im Zeitraum von Weihnachten in der Region einen Glanzpunkt setzen dürfte“, ergänzt Pro City-Vorsitzender Werner Tasbier. Denn zum einen hat man ein eigenes Veranstaltungsthema mit hohem Sympathiewert gefunden und sich damit aus dem Standortwettbewerb rund um das Thema „Weihnachtsmarkt“ herausbegeben. Zum anderen lassen sich zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch interessante Standbetreiber für eine Teilnahme gewinnen, welche ein paar Wochen später auf den großen Weihnachtsmärkten stehen und dann nicht mehr zu bekommen wären.