Neues aus dem Hülsenbecker Tal

Gemeinsam begingen kürzlich die Wettbewerbsteilnehmer und das Preisgericht das Hülsenbecker Tal. (Foto: Stadt Ennepetal)

Gemeinsam begingen kürzlich die Wettbewerbsteilnehmer und das Preisgericht das Hülsenbecker Tal. (Foto: Stadt Ennepetal)

Ennepetal. Mächtig ins Schwitzen kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Realisierungswettbewerbs zur Umgestaltung des Hülsenbecker Tals in Ennepetal beim Einführungskolloquium am vergangenen Montag, 19. Juni.
Anfang April hatte der städtische Fachbereich Bürgerdienste und Stadtentwicklung den Wettbewerb öffentlich ausgelobt und zehn Arbeitsgemeinschaften von Fachbüros aus der gesamten Bundesrepublik sowie aus Österreich haben sich beteiligt. Grundlage für die Ideenfindung sind die Ergebnisse der Bürgerbeteiligungen im vergangenen beziehungsweise in diesem Jahr.

Wegen der komplexen Themenstellung war es notwendig, den Wettbewerb interdisziplinär auszuschreiben. Dabei müssen die Teilnehmer die ökologische Verbesserung der Hülsenbecke, den technischen Hochwasserschutz und die Qualifizierung des Freiraums als öffentliche Naherholungs- und Parkfläche unter einen Hut bekommen.
Nach einer eingehenden Vorbesprechung des Preisgerichts, bestehend aus Fachingenieuren, der Stadtplanung sowie anderer städtischer Bereiche und sachverständigen Jury-­Beratern der Bezirksregierung, des Ennepe-Ruhr-Kreises und Vertretern der Ratsfraktionen fanden sich die Wettbewerbsteilnehmer im Haus Ennepetal zusammen, um anstehende Fragen zu klären und umfangreiche Details zu erörtern.
Im Anschluss daran fand eine Begehung des Hülsenbecker Tals mit den Fachbüros statt, um die Örtlichkeit in der Realität kennenzulernen.
Bis zum 15. August haben die Büros nun Zeit, ihre Ideen und Vorstellungen zur Zukunft des Hülsenbecker Tals zu ­entwickeln und entsprechende Pläne und Modelle zu erarbeiten. Anfang Oktober tagt dann das Preisgericht und vergibt die ersten drei Plätze. Im Anschluss werden die Wettbewerbsergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt und die politischen Gremien beteiligt.
Bürgermeisterin Imke Heymann sagte dazu: „Ich bin zuversichtlich, dass wir 2018 mit der Umgestaltung des Tals beginnen können und erste Ergebnisse zu sehen sein ­werden“.