Rauschende Gelder: Schwelmer Amateurtheater im Filmriss

Gevelsberg/Schwelm. Erik Schwan bringt es einfach nicht
übers Herz, seiner Frau Linda zu gestehen, dass er seinen Job und sämtliche
Ersparnisse durch einen Börsencrash verloren hat.
Stattdessen kompensiert er seine finanziellen Einbußen durch erheblichen
Einfallsreichtum, um an die Segnungen staatlicher Hilfsbereitschaft zu gelangen.
Zum Beispiel über den wöchentlichen Scheck vom Sozialamt für seinen nach Kanada
ausgewanderten Untermieter. Oder finanzielle Zuschüsse für diverse andere
hilfsbedürftige Hausbewohner, die er frei erfunden hat. Da bietet der
Sozialstaat doch etliche Möglichkeiten.
Und während Linda noch glaubt, Erik gehe jeden Morgen zur Arbeit, bringt er
eine Lawine staatlicher Hilfsbereitschaft ins Rollen.
Als eines Tages der Außenprüfer des Sozialamtes, Herr Jansen, vor der Tür
steht, beginnt eine aberwitzige Verwechslungskomödie. In deren Verlauf versucht
Erik mit immer neuen Ausreden und seinem unfreiwilligen Komplizen Norbert,
seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
Michael Cooneys aberwitziges Verwirr- und Verwandlungsspiel „Und ewig
rauschen die Gelder…“ wird ab Januar vom Ev. Amateurtheater Schwelm nach
Gevelsberg auf die Filmriss-Bühne gebracht.
Das turbulente Stück voller Überraschungen, Situationskomik und
schlagfertiger Wortspiele ist am Freitag, 20. Januar, Samstag, 21. Januar, und
Samstag, 4. Februar jeweils um 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 5. Februar, um 18 Uhr
zu sehen. Einlass in die Spielstätte an der Rosendahler Straße 18 ist immer
bereits eine Stunde vor Beginn.
Kartenverkauf
Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro für Erwachsene bzw. 8 Euro für Schüler
und Studenten und sind beispielsweise direkt im Filmriss sowie unter
www.amateurtheater-schwelm.de erhältlich. An der Abendkasse gibt es die Tickets
für 12 bzw. 10 Euro.