Vernissage in Schwelm: „Familien der Lebenshilfe“

Volles Haus bei der Ausstellungs-Eröffnung „Familien der Lebenshilfe“ im Rathaus Schwelm. (Foto: Arno Kowalewski)

Volles Haus bei der Ausstellungs-Eröffnung „Familien der Lebenshilfe“ im Rathaus Schwelm. (Foto: Arno Kowalewski)

Schwelm. Rainer Bücher, Geschäftsführer der Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen, konnte jetzt vor rund 65 Besucherinnen und Besuchern im Schwelmer Rathaus die Foto-Ausstellung „Familien der Lebenshilfe“ eröffnen. Die 25 Aufnahmen des bereits verstorbnenen Fotografen Bernd Carell zeigen Szenen von Familien, die behinderte Kinder haben.

Sie bestechen durch ihren künstlerischen Wert und der Nähe zu den fotografierten Menschen. Die Aufnahmen entstanden an Orten, an denen die fotografierten Menschen sich wohlfühlen: draußen in der Natur, auf Spielplätzen, bei Spaziergängen und natürlich daheim. Unter den Gästen im Rathaus waren auch mehrere der fotografierten Familien, und so gab es im Angesicht der Aufnahmen ein heiteres Wiedersehen mit sich selbst.
Schwelms stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor begrüßte die Gäste und stellte fest: „Auf diesen Fotos wird gespielt, gelacht, nachdenklich geschaut, es ist das Leben, das gelebt wird. Vor allem ist immer wieder die Liebe spürbar, die diese Familien zusammenhält“.
Nicht die Behinderung der Kinder und jungen Erwachsenen, so Christiane Sartor, würde den Betrachtern unmittelbar ins Auge fallen. Vielmehr werde das Lebensgefühl der Menschen eins zu eins ins Bild gesetzt.
Die gute Resonanz schon bei der Eröffnung spricht für das Niveau dieser Präsentation, die bis zum 19. Mai im Rathaus, Hauptstraße 14 (barrierefreier Aufzug), besucht werden kann: montags von 8 bis 17 Uhr; dienstags und mittwochs von 8 bis 15.30 Uhr; donnerstags von 8 bis 16 Uhr; freitags von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Dank der finanziellen Unterstützung der „Aktion Mensch“ können die Fotografien nach Ausstellungsende im Rathaus auf Wanderschaft durch weitere Städte gehen.