Vollversammlung am Reichenbach-Gymnasium – Unterschriftensammlung für Erhalt der Sozialpädadgogen

Ennepetal. (th) Eine außerordentliche Vollversammlung der
über 1.000 Schülerinnen und Schüler des Reichenbach-Gymnasiums Ennepetal fand am
Donnerstag, 24. November, statt. Hintergrund war die Diskussion über mögliche
Sparmaßnahmen der Stadt Ennepetal angesichts der schwierigen Haushaltslage. Für
den Erhalt der Sozialpädagogen an der Schule sammelte die Schülerschaft
Unterschriften, die dem Rat am selben Tag noch übergeben wurde.
Noch sei nichts entschieden, erklärte Schülersprecher Luca Samlidis im Rahmen
der Vollversammlung. Doch es sei wichtig sich „jetzt zu positionieren, bevor es
zu spät ist.“ Keinesfalls ginge es der Schülervertretung darum, die Stadt zu
kritisieren, so Samlidis weiter. Man wolle lediglich konstruktiv mitarbeiten und
gegenüber Politik, Verwaltung und Jugendamt ein klares Zeichen setzen.
Klar fiel dann das Votum der Reichenbach-Schülerschaft aus. Rund 900
Schülerinnen und Schüler sprachen sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt der
Sozialpädagogen an der Schule aus.
Momentan sind zwei Sozialpädagogen am Reichenbach-Gymnasium tätig. Markus
Erdhütter mit einer vollen und Claudia Schilling mit etwas mehr als einer halben
Stelle. Die Befürchtung der SV ist, dass eine Stelle aus der Schule verschoben
werden könnte. Angesichts der vielen Schülerinnen und Schüler, die wegen des
Ganztags-Modells viel Zeit an der Schule verbringen, soll das verhindert werden.

Auch Schulleiter Dr. Stefan Krüger betonte bei der Versammlung, wie wichtig
der Beitrag ist, den die Sozialpädagogen zum Erfolg des Gesamtkonzepts
des Gymnasiums beitragen. Außerdem hält er es für wichtig, dass jeweils ein
weiblicher und ein männlicher Ansprechpartner für seine Schülerschaft zur
Verfügung stehen.