Was wollen wir 2012 erreichen?

Viele Menschen nutzen des Jahreswechsel für einen Rückblick und Ausblick auf das Neue Jahr 2012. Ziele für das Neue Jahr werden überlegt, formuliert und festgelegt.

Bei der Frage: Was ist 2012 wirklich wichtig?“ stieß ich auf die Aussage des bekannten russischen Dichters Dostojewski: Entscheide dich immer für die Liebe. Wenn du dich ein für allemal dazu entschieden hast, so wirst du die ganze Welt bezwingen. Denn dienende Liebe ist eine ungeheure Kraft, und ihresgleichen gibt es nicht.“ Der Schlüssel zum Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein,“ so der Schriftsteller Hermann Bezzel. Mich faszinieren die Aussagen der Bibel zu dem Thema: Wenn ich die Sprachen von Menschen und Engeln sprechen könnte, aber keine Liebe hätte, wäre ich ein schepperndes Blech, eine lärmende Klingel. Und wenn ich weissagen könnte und alle Geheimnisse wüsste und jede Erkenntnis besäße; und wenn ich alle Glaubenskraft hätte und Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, wäre ich nichts. Und wenn ich meinen ganzren Besitz zur Armenspeisung verwendete, ja, wenn ich mich selbst aufopferte, aber keine Liebe hätte, nützte es mir nichts.“

Wie wirkt sich die Liebe praktisch im Alltag aus? Liebe hat Geduld. Liebe ist gütig.Liebe kennt keinen Neid. Sie macht sich nicht wichtig, sie bläht sich nicht auf, sie ist nicht taktlos und sucht nicht sich selbst; sie lässt sich nicht reizen und trägt Böses nicht nach; sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, sie freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Sie erträgt alles; sie glaubt und hofft immer. Sie hält allem Stand. Die Liebe wird niemals aufhören“ (1. Kor. 13, 1-8).

Was würde in unseren Familien, Unternehmen und in unseren Völkerfamilien passieren, wenn wir dieses Lebensziel für 2012 nicht nur anpeilen, sondern verwirklicht umsetzen?

Gott ist die Liebe. Wenn wir uns an diese Quelle anschließen und von Gott verändern lassen, können wir dieses Ziel erreichen, zumindest ihm ein großes Stück näher kommen!

Das wünsche ich uns allen

Ihr
Detlef Kranzmann