Weihnachts-Dank für die Hilfe

Kerstin Jaekels Familie war Zielscheibe eines Brandanschlages (Foto: Frank Schmidt)

Gevelsberg. (zico) Besondere Hilfsbereitschaft bewiesen unsere Leser in diesem Jahr im Fall der 46-jährigen Kerstin Jaekel, die nach 21 Jahren aus Gevelsberg fortzog, weil ihre Familie Zielscheibe eines Brandanschlages sowie von Bedrohungen wurde. Insbesondere ihr behinderter Sohn Alex (20) war immer wieder von Jugendlichen drangsaliert und sogar zu illegalen Handlungen genötigt worden. Im Juni dann der Höhepunkt: Das hinter der Mietwohnung an der Rosendahler Straße geparkte Auto von Kerstin Jaekel ging in Flammen auf, sodass die Mutter entschied: „Es reicht.“ Vor allem aus Rücksicht auf ihren Sohn beschloss die alleinerziehende Mutter, nach Coswig-Anhalt in Sachsen zu ziehen.

Das Schicksal rief viele bestürzte Leser auf den Plan, die der Familie unter anderem mit materiellen Spenden halfen, und die Spedition Führing zeigte sich mit Sonderkonditionen flexibel, als es um den Möbeltransport ging. Deshalb möchte Kerstin Jaekel zu Weihnachten noch einmal allen wochenkurier-Lesern danken, denen das Schicksal ihrer Familie nicht gleichgültig war. „Meine Tochter hat bereits eine eigene Wohnung und tritt zum 1. August eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester an. Für Alex gibt es zwar noch keinen Platz im betreuten Wohnen, aber immerhin geht es im seelisch schon wesentlich besser. Ich selbst bin noch arbeitslos, denn es gibt hier nur wenig Arbeitsplätze für eine Verkäuferin.“ Von der Polizei freilich hat sie – trotz seinerzeit klarer Verdachtsmomente – noch keine Ergebnisse der Ermittlungen erhalten…