„Wie kommt der Affe in den Stein?“

Diese herrliche Amethystdruse stammt aus Südbrasilien.

Ennepetal. (zico) Auch in ihrer 27. Auflage ist die Internationalen Edelstein- und Mineralienbörse im Haus Ennepetal für Neuerungen und Exponate gut, die das Publikum noch nicht an der Ennepe gesehen hat. Gerade deshalb hat sich die Veranstaltung über viele Jahre einen wohlklingenden Namen erworben. Diesmal treffen sich die Freunde interessanter Mineralien und herrlicher Edelsteine am Samstag, 6. November, 10 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 7. November, 11 bis 17 Uhr, im Haus Ennepetal, Gasstraße 10. Der wochenkurier Ennepe-Ruhr verlost im Rahmen eines Telefongewinnspiels 20 mal zwei Eintrittskarten für die Veranstaltung – Näheres am Textende!

In diesem Jahr konnte der Veranstalter den Pädagogen und Schmuckdesigner Klaus Schäfer aus Vollmersbach bei Idar Oberstein für einen Besuch in Ennepetal gewinnen. Mit Themen wie „Vulkanausbruch und Dinozahn“ oder „ Wie kommt der Affe in den Stein?“ wird er gerade die jüngsten Besucher mit seinen Vorträgen begeistern. Zwischen den kleinen Vorträgen werden den Kindern zahlreiche Ausstellungsstücke wie Achate oder Dinosaurierknochen zum „Begreifen“ zur Verfügung gestellt. Als kleine Belohnung für das Interesse dürfen sich alle Kinder am Ende der Vorträge dann noch einen kleinen Stein oder ein Fossil aussuchen, das sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Höhepunkt der Börse verspricht die Sonderschau zum Thema Opal zu werden. Christoph Kalthaus aus Hagen ist Opalexperte mit eigenen Minen in Australien und ein echter Abenteurer. Für die Ausstellung in Ennepetal greift er ganz tief in seine Schatztruhe und zeigt eine Auswahl unverkäuflicher Raritäten wie sogenannte „Ananas Opale“ aus den berühmten Minen von White Cliffs. Selten so perfekt zu sehen sind die sogenannten Yowah Nüsse. Schwarzopale, Boulder Opale und ausgewählte Stücke des seltenen Koroit Opals bereichern überdies die Vitrinen im Haus Ennepetal.

Salla (16) aus Helsinki zeigt eine hochwertige Bergkristallstufe aus Arkansas (USA). (Foto: minerals + dreams)

Wie aus einem oft noch unansehnlichen Rohstück ein in allen Regenbogenfarben schillernder Edelstein wird, kann das interessierte Publikum bei den angebotenen Schleifvorführungen bestaunen. Alle Teilnehmer am kostenlosen Besuchergewinnspiel haben zudem die große Chance, einen von zehn schönen Opalen im Gesamtwert von 500 Euro zu gewinnen.

Mehr über so exotische Mineralien wie Fairy Stones, Bojis und Moquis erfahren die Besucher von Klaus Krone, der die Firma Dreamtone aus Bonn vertritt. Direkt aus der Sahara bringt Khalid El Hor seine millionen Jahre alten Fossilien mit nach Ennepetal. Wie der Firmenname Kabul Gems schon vermuten lässt, zeigt Paimani Alquilshah an seinem Stand exklusive Sammlerstücke aus Afghanistan und Pakistan. Geheimnissvolle grüne Smaragde werden nicht nur aus dem fernen Kolumbien präsentiert, sondern auch aus dem Habachtal in Östereich.

Wer weiss schon, das wertvolle Edelsteine quasi gleich um die Ecke gefunden werden können. Einige Exemplare des seltenen Hauyns und klaren Sanidins aus der Nähe von Mendig in der Eifel zeigt der Sammler Hans Joachim Larghi aus Korschenbroich. Nicht nur Sammler und Spezialisten, auch Schmuckliebhaber werden bei einem Besuch im Haus Ennepetal auf ihre Kosten kommen. Der Wuppertaler Goldschmied Thilo Fröschke ist ständig auf der Suche nach interessanten und besonderen Materialien und Techniken, um immer wieder neue und spannende Schmuckvariationen zu präsentieren. In Ennepetal lässt er sich bei seiner Arbeit gern über die Schulter schauen.

Svenja (18) aus Sprockhövel mit einem großen Boulderopal aus Australien. (Foto: minerals + dreams)

Für Jung und Alt gibt es aber auch neben den Verkaufsständen viel zu sehen. Während sich die kleinen Gäste  beim kostenlosen Edelsteinschürfen der VFMG-Gruppe Berg Mark aus Wuppertal über jedes kleine Steinchen freuen,  lassen sich die Eltern am Stand des EPI-Instituts, bei den Mineralienfreunden aus Herborn oder am Stand der Volkssternwarte  Ennepetal beraten.

Und dann warten da die Lose der großen Mineralien-Tombola auf Abnehmer. Mit etwas Glück kann man hier einen echten australischen Goldnugget im Wert von über 1.000 Euro nach Hause tragen. Ein schöner Brauch ist bereits, dass der Veranstalter für die jeweils 100 ersten Besucher am Samstag und Sonntag ein kleines Überraschungsgeschenk bereit hält. Alle Besucher dürfen sich am Eingang ihren persönlichen Glücksstein aus der Schatzkiste aussuchen. Die Kluterthöhlen- und Freizeit GmbH bietet auch 2010 für Besucher der Mineralienbörse einen ermäßigten Eintritt zur nahe gelegenen Kluterthöhle.

Der Eintritt zur Edelstein- und Mineralienbörse kostet vier Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Ein Familienticket ist für acht Euro erhältlich. Kinder im Alter bis zwölf Jahre genießen in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Aber auch ältere Glückspilze können kostenlos dabei sein – der wochenkurier verlost 20 mal zwei Tickets.

Einfach am Donnerstag, 28. Oktober, zwischen 14 und 15 Uhr unsere Aktionsrufnummer (02332) 80725 anwählen und das Stichwort „Dinozahn“ nennen. Die ersten 20 Anrufer mit dem richtigen Stichwort gewinnen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!