Wunschbaum-Rekord bei der AVU

Gevelsberg. Es ist Weihnachten und die Vorfreude auf
Heiligabend ist natürlich groß – besonders Kinder und Jugendliche können es
natürlich stets kaum erwarten, endlich ihre Geschenke auszupacken.
Die erste Bescherung vor Weihnachten gab es daher schon am vergangenen
Dienstag, 20. Dezember, im Foyer des AVU-Verwaltungsgebäudes in Gevelsberg.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieversorgers beschenkten hier
diejenigen Kinder und Jugendlichen, die sonst nicht so reich beschenkt würden.

Und bei dieser Bescherung war sowohl den Gästen als auch den Mitarbeitenden
der AVU die Freude anzusehen. Manche der Kinder und Jugendlichen konnten es
verständlicherweise kaum erwarten, dass sie ihre Geschenke unter dem großen
Weihnachtsbaum im Foyer suchen durften.
Miteinander
Werner Becker, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, sprach vor der
Bescherung noch ein paar Begrüßungsworte. Er erinnerte an den Gedanken hinter
dem Weihnachtsfest: „Besonders an Weihnachten spielt das menschliche Miteinander
eine große Rolle.“ Gerade wegen der oft schwierigen Situation der jungen
Menschen sei es wichtig, ihnen eine kleine Auszeit und etwas Freude zu schenken.
„Vielleicht gelingt es uns ja, den Kindern und Jugendlichen mit unserer
Bescherung ein schönes Fest zu bereiten, das ihnen in Erinnerung bleibt“, freute
sich Becker über die große Beteiligung.
In diesem Jahr kamen die Wunschzettel von der Stiftung Loher Nocken in
Ennepetal, den Jugendämtern Sprockhövel und Wetter, der Kinder- und Jugendhilfe
Sirach in Gevelsberg, dem Kinderhort Schwelm und der Willkommensinitiative
Schwelm. Dort durften Kinder bis zum vollendeten 17. Lebensjahr einen
Wunschzettel für die Aktion schreiben.
Rekordmenge
Und in diesem Jahr war eine Rekordmenge an Wunschzetteln zusammengekommen –
insgesamt rund 230 Stück.
Denn auch unter den geflüchteten Menschen, die im vergangenen Jahr zu uns
kamen, sind viele Kinder und Jugendliche. Von denen, die mit ihren Familien
gekommen sind, können sich die wenigsten ein Weihnachtsfest leisten und einige
Minderjährige sind sogar ganz ohne ihre Eltern vor Krieg und Not ins ferne
Deutschland geflohen. Und auch diese jungen Menschen möchte die AVU helfen, eine
etwas schönere Weihnachtszeit zu verbringen.
Bereits zum siebten Mal fand die freiwillige Wunschbaum-Aktion statt.
Organisiert wurde sie in diesem Jahr von den AVU-Mitarbeiterinnen Sandra
Sauerwein und Jennifer Greitsch.