Hohenlimburger Kanu-Team holt bei DM den 15. Platz

    Es lief in Merkkleeberg nicht optimal für die Hohenlimburger Kanuten. (Foto: KC Hohenlimburg)
    Es lief in Merkkleeberg nicht optimal für die Hohenlimburger Kanuten. (Foto: KC Hohenlimburg)

    Hohenlimburg. Bei prächtigem Sonnenschein im künstlich angelegten Wildwasserpark in Markkleeberg ging es jetzt für die Jugend- und Junioren-Kanuten um die Deutsche Meisterschaft.

    Der Hohenlimburger Kanute Pierre Silkenbeumer startete außer Konkurrenz, um für den am Nachmittag stattfindenden Mannschaftslauf eine Testfahrt zu haben. Gleich darauf ging es für Yannick Wytelus bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft um die Qualifikation für die Halbfinal- und Finalläufe. Nach dem ersten Lauf landete er auf Platz 24 und erreichte mit diesem Ergebnis die Qualifikation. Als nächstes startete Jacob van de Kerkhof bei den Junioren, musste aufgrund einer Eskimorolle kurz vor dem Ziel aber Strafsekunden in Kauf nehmen, womit der Einzug ins Halbfinale warten musste. Im zweiten Lauf fuhr Yannick Wytelus acht Sekunden schneller und konnte sich mit Platz 17 auf das Halbfinale freuen, in dem er allerdings ausschied. Jacob van de Kerkhof ging beim 2. Lauf mit zu viel Risiko auf die Strecke, so dass die Kampfrichter in einer heiklen Situation wieder 50 Strafsekunden erteilten, womit der Favorit aus dem Rennen war.

    Trainer Schulte: „So etwas darf diesem international erfahrenen Kanuten einfach nicht passieren.“ Im Mannschaftslauf fuhren die drei Hohenlimburger in einem guten Lauf auf einen überraschend guten 15. Platz.

    Nachmittage der offenen Tür

    „Nachmittage der offenen Tür“ stehen beim Kanu-Club Hohenlimburg übrigens am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juli, auf dem Programm. Jeweils von 13 bis 17 Uhr warten die Kanuten am Wildwasserpark Hohenlimburg auf Gäste und lassen die Besucher selber ins Boot steigen.

    Die Interessenten können sich selbst einmal mit Boot und Paddel versuchen. Unter fachlicher Anleitung werden auf der oberen Lenne die Grundtechniken im Einer-Kajak vermittelt.

    Neben dem Flachwasser-Paddeln gibt es auch noch die Möglichkeit, mit erfahrenen Kanuten im Rafting-Boot den Wildwasserkanal zu befahren, ein – wie die Kanuten sagen – „Spaß für die ganze Familie“. Nach einer kurzen Einweisung durch die Steuermänner und -frauen geht es in gut drei Minuten durch die Wellen den Slalomparcours der Lenne hinunter. Nach dem Aussteigen muss das schwere Boot auch wieder nach oben gebracht werden, so dass die allermeisten doch nach ein bis zwei Fahrten schon merken, was sie getan haben.

    Von dem Erlös soll die Sommerfreizeit der Schüler und Jugendlichen mitfinanziert werden.

    Bitte beachten: Um am Schnupperpaddeln und Rafting teilnehmen zu können, muss mindestens das Frühschwimmabzeichen vorhanden sein. An trockene Wechselsachen sollte gedacht werden, da davon auszugehen ist, sehr nass zu werden. Duschen und Umkleiden sind direkt an der Strecke vorhanden.