VfL Eintracht: Ralf Wilke tritt Nachfolge seines Bruders an

    Als Nachfolger seines verstorbenen Bruders Gustl Wilke wurde Ralf Wilke vom VfL Eintracht zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
    Als Nachfolger seines verstorbenen Bruders Gustl Wilke wurde Ralf Wilke vom VfL Eintracht zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. (Foto: Karsten-Thilo Raab)

    Wehringhausen. (ktr) Im Zeichen des 150-jährigen Vereinsjubiläums stand die diesjährige Jahreshauptversammlung des VfL Eintracht Hagen. Überaus zufrieden blickte der Vorsitzende Detlef Spruth auf die beiden Jubiläumswochenenden im Juni mit der großen Gala in der Stadthalle als abschließenden Höhepunkt zurück.

    Sportlich fiel die Bilanz des 630 Mitglieder starken Traditionsvereins ebenfalls positiv aus. So konnten die Handballer bei der männlichen E- und F- sowie der weiblichen D-Jugend den Kreismeistertitel erringen und der vierten Herrenmannschaft gelang der Sprung in die Bezirksliga. Auch die zweite Tischtennismannschaft tritt in der kommenden Saison eine Spielklasse höher an. Sie schaffte den Aufstieg in die 1. Kreisklasse.

    Obschon turnusgemäß keine Wahlen auf der Tagesordnung standen, wurden die Mitglieder zur Abstimmung gebeten. Als Nachfolger seines verstorbenen Bruders Gustl Wilke wurde Ralf Wilke zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Derweil tritt Dirk Wegener die Nachfolge von Rolf Hedtstück als Sozialwart an, der aus privaten Gründen sein Amt niederlegte. Zum neuen Kassenprüfer wurde Torben Stein für den turnusgemäß ausgeschiedenen langjährigen Vorsitzenden Walter Biermann ernannt.

    Neben dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Walter Effey, Gustl Wilke, Oskar Koch und Erich Born rundeten einige Ehrungen die Jahreshauptversammlung ab: Für ihre zehnjährige Vereinstreue erhielten Holger Hasenburg, Nikita Maystrenko, Christian Meckert und Till Steger die bronzene Ehrennadel, für 40 Jahre im VfL Eintracht wurden Elfriede Bleckmann, Jörg Pohlmann und Astrid Wulf mit der goldenen Ehrennadel bedacht. Zudem wurde Sascha Simec zum „Trainer des Jahres“ und Manfred Freitag zum „Mitglied des Jahres“ gekürt.