AVU-“Treffpunkt“ setzt frischen Schwelm-Impuls

Der neue AVU-“Treffpunkt“ als Untermieter der Sparkasse zu Schwelm überzeugt (v.l.) Ralf Schweinsberg (Beigeordneter), Benjamin Kreikenbaum (Leiter Privatkundenvertrieb AVU), Uwe Träris (AVU-Vorstand), Susanne Schmaling (Teamleiterin aller AVU-“Treffpunkte“), Johannes Schulz (Vorstandsmitglied der Sparkasse), Astrid Süther (AVU-Kundenberaterin), Michael Lindermann (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse) und Bürgermeisterin Gabriele Grollmann. (Foto: AVU/ Bernd Henkel)

Schwelm. (ce) Der neue „Treffpunkt“ der AVU unter dem Dach der Sparkasse zu Schwelm erlebte bei seiner Eröffnung am 2. Januar einen echten Run. Rund 120 Kunden kamen an diesem ersten Tag mit ihren Fragen und Anliegen zu AVU-Beraterin Astrid Süther.

Wahrer „Treffpunkt“

Der Schwelmer „Treffpunkt“ weist mit jährlich rund 16.500 Ratsuchenden die meisten Besucher der insgesamt sieben Kundenbüros der AVU auf. AVU-Vorstand Uwe Träris hatte die Idee, den Standort mitten hinein in das Herz der Stadt zu verlegen. Im Sommer unterbreitete er Michael Lindermann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, die Idee, eines Einzugs als Untermieter. Sie wurde begrüßt und zügig in die Tat umgesetzt. Nun weisen grüne Punkte den Weg in den neuen AVU-Treffpunkt unter dem Dach der Sparkasse.

Naheliegende Beratung

„Wir danken für die Gastfreundschaft und sind froh, dass der Umzug so gut geklappt hat“, sagt Uwe Träris. „Die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Einrichtungen führt zu einer gegenseitigen Befruchtung.“

Das sieht Sparkassen-Vorstand Michael Lindermann ähnlich: „Beide Unternehmen sind nah am Kunden in ihrer Stadt. Da ist es im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend, auch räumlich an einer Stelle präsent zu sein. Deshalb ist es schön, dass die AVU bei uns eingezogen ist.“

Kleiner als bisher, aber dafür noch zentraler steht der Energieversorger hier zum persönlichen Gespräch bereit. Von der Meldung der Zählerstände über die An- und Abmeldung beim Umzug bis hin zur Beratung rund ums Elektroauto:

Hier gibt es ein persönliches Gespräch, kompetenten Rat und unkomplizierte Hilfe. Fragen zu Verträgen und Rechnungen für Strom, Gas und Wasser lassen sich weit besser und angenehmer von Angesicht zu Angesicht klären, als etwa digital im weltweiten Netz. Der „Treffpunkt“ ist wie die Sparkasse montags bis donnerstags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr geöffnet sowie freitags von 9 bis 14.30 Uhr.

Buntgemischt mittendrin

„Täglich kommen normalerweise rund 50 Ratsuchende vorbei“, sagt Susanne Schmaling, Teamleiterin aller „Treffpunkte“ der AVU. Es geht um Tipps zum Energiesparen, um aktuelle Energie-Themen, die gerade die Presse berichtet hat, um Zahlungsmodalitäten, um Unklarheiten in Rechnungen, um Umzüge oder ganz einfach um den Austausch einer Patrone für den Sodastreamer. Das Publikum ist buntgemischt, die Anliegen sind höchst vielseitig. „Die Menschen danken uns, dass ihnen im persönlichen Gespräch auf kurzem Wege und schnell geholfen wird. Das sagen sie uns fast täglich“, berichtet Susanne Schmaling.

Zukunftsweisend

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann sieht in der Verbindung der Sparkasse, in der neuerdings auch Karten für das Leo-Theater erhältlich sind, und jetzt zusätzlich dem AVU-“Treffpunkt“ eine gelungene, fast schon familiäre Bündelung, die in die richtige Richtung weist.

„Das Zentrum unserer Stadt kristallisiert sich immer mehr heraus“, sagt sie. „Die Menschen suchen die persönliche Ansprache, ein freundliches Wort und echte Begegnung. Wir müssen in Zukunft mehr solcher gemeinsamer Konzepte entwickeln. Schwelm blutet nicht aus. Im Gegenteil: Schwelm wächst und wird vielleicht sogar einmal Vorbild für andere Städte sein.“

Ralf Schweinsberg als Beigeordneter sieht in der Verbindung der beiden kommunalen Einrichtungen einen Impuls zur Belebung der Innenstadt: „Das ist ein erster Domino-Stein für die Stadtentwicklung. Das ist ein Frequenzbringer, der Menschen in die Stadt zieht.“