Berge-Buch: Geballte Stadtteilgeschichte

Viele Menschen haben ehrenamtlich recherchiert und hart gearbeitet, um das Buch zu füllen und zu ermöglichen. Herausgegeben hat es der Gevelsberger Heimatverein unterstützt von der Stadt Gevelsberg. (Foto: Claudia Eckhoff)

Gevelsberg. (ce) Der Stadtteil Berge hat sein 650. Jubiläum im Herbst würdig gefeiert. Zahllose Bürgerinnen und Bürger hatten mitgewirkt, um die Festwoche vorzubereiten. Vorträge, Rundgänge und eine Ausstellung hatten die wechselvolle Geschichte des Stadtteils in allen erdenklichen Facetten beleuchtet und lebendig gemacht.

Geballtes Wissen bewahrt

Was diese Menschen zusammengetragen hatten, was sie recherchiert und aus dem Dunkel der Vergangenheit ins Licht der Gegenwart gebracht hatten, hat es verdient, bewahrt zu werden. Das komplexe Wissen haben die Akteure der Festwoche zusammen mit der Stadt Gevelsberg und dem Gevelsberger Heimatverein in Buchform gegossen, um es für die Nachwelt zu erhalten. Stadtarchivar Detlef Raufelder hat aus dem nochmals stark erweiterten Material ein 540 Seiten starkes Buch gemacht.

Die Chronik von Berge, etliche Aufsätze zu verschiedensten Themen der Geschichte des Stadtteils, Ausstellungsbeiträge aus der Festwoche sowie die einzeln beleuchteten Jahre des 20. Jahrhunderts in Berge finden sich darin.

(Foto: Claudia Eckhoff)

Günter Decker, Vorsitzender des Gevelsberger Heimatvereins, ist selbst beeindruckt: „Die Bürgerinnen und Bürger haben geschichtsbegeistert recherchiert und geforscht. Ein komplexes Zeitdokument ist dabei herausgekommen. So etwas Dickes hätten wir selbst gar nicht erwartet.“

Lektüre für Wochen

Das Buch mit dem Titel „1367 – 2017. 650 Jahre Berge“ ist in einer Auflage von 150 Exemplaren erschienen. Es kann für zehn Euro in der Bürgerinfo im Rathaus oder jeden zweiten Mittwoch von 16 bis 18 Uhr und jeden dritten Samstag von 11 bis 14 Uhr in der Heimatstube gekauft werden.

Es darf auch bestellt werden. „Denn wir werden sicher nachdrucken müssen“, vermutet Bürgermeister Claus Jacobi. „Das ist ein kleines Geschichtsbuch auf hohem Niveau und eine Lektüre für gleich mehrere Wochen. Allen, die daran mitgewirkt haben, gebürgt Dank und ein großes Kompliment.“