Bikepark in Enneptal?

Ennepetal. Zahlreiche ambitionierte Mountainbike-Fahrer gibt es in Ennepetal. Was fehlt, ist ein attraktiver Bikepark im Stadtgebiet, an dem sich Sportinteressierte treffen und ihre Begeisterung für das Fahrradfahren mit anderen teilen können. Dies möchten Luca Huben, Felix Habel, Jonte Michelsen, Anton Wilke und Luca Samlidis ändern. In dieser Woche stellten sie Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen im Ennepetaler Rathaus das Projekt „Bikepark“ vor.

Für den Bau eines solchen Bikeparks wird hauptsächlich lehmhaltige Erde benötigt. Er sollte über eine Vielzahl von einzelnen Elementen verfügen, um den Ansprüchen vom Anfänger bis zum Profi gerecht zu werden. Aus diesem Grund sollte unbedingt ein Starthügel, eine „Dirtline“ für Anfänger, eine „Double Line“ für Fortgeschrittene und ein Tricksprung vorhanden sein. Außerdem könnte noch eine Vielzahl anderer Elemente integriert werden, wie zum Beispiel ein „Step-Down“, „Step-Up“ oder eine „Hip und Drop“. Alle Elemente könnten individuell auf ein mögliches Grundstück angepasst werden.

Die Anfangskosten werden mit ca. 10.000 Euro beziffert. Als mögliches Gelände für einen Bikepark brachten die Jugendlichen die Freifläche neben dem Skaterpark am Freizeitbad „Platsch“ ins Gespräch.

Die Vertreter der Verwaltung, allen voran Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, zeigten sich beeindruckt von der professionellen und durchdachten Projektvorstellung der 15-jährigen Bikebegeisterten. Er versprach, das Anliegen schnellstmöglich im Hauptausschuss und danach im Sportausschuss behandeln zu lassen.


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