Dem Igel im Herbst das Winterquartier einrichten

Im Herbstlaub fühlt sich der Igel besonders wohl. Doch auch wer kein Laub im Garten haben mag

Im Herbstlaub fühlt sich der Igel besonders wohl. Doch auch wer kein Laub im Garten haben mag, kann dem kleinen Gesellen für den Winterschlaf ein sicheres Zuhause bieten – mit einem Igelhaus. (Foto: Africa Studio/Fotolia/Neudorff)

EN-Kreis. (txn) Igel ernähren sich unter anderem von Schnecken und Insekten und sind deshalb gern gesehene Gäste in den meisten Gärten. Sind diese allerdings zu aufgeräumt, gibt es keine Blätterhaufen als Schlafmöglichkeiten, dann haben die kleinen Nützlinge es deutlich schwerer. Denn Igel sind nachtaktiv und brauchen tagsüber sowie für den Winterschlaf ein sicheres Zuhause. Statt dem Igel Futter hinzustellen, ist es daher das Beste, ihm eine geeignete Behausung für die kalte Jahreszeit anzubieten – zum Beispiel mit einem Igelhaus von Neudorff, empfohlen vom Naturschutzbund (NABU).
Die durchdachte Holzunterkunft ist mit einem Schrägdach ausgestattet, das vor Regen und Feuchtigkeit schützt. Ideal ist es, das Igelhaus schon im Herbst unter Hecken oder Sträuchern in einer ruhigen Gartenecke zu platzieren, sodass der Eingang zur wetter­abgewandten Seite zeigt. Ist das Häuschen innen mit Stroh oder trockenem Laub gefüllt, kann sich das Tier direkt ­einen gemütlichen Schlafplatz ­schaffen. Der Labyrintheingang verhindert, dass Katzen oder andere unerwünschte Gäste in das Quartier gelangen. So kann der Igel seinen Winterschlaf geschützt und ungestört verbringen. Im Frühjahr, wenn er wieder auf Ungezieferjagd geht, sollte das Igelhaus dann gründlich gereinigt werden, um auch für die nächste Winterzeit bezugsfertig zu sein.