Désirée Haarmann ist Westdeutsche Meisterin im Judo

Im Finalkampf gegen Lara Friedrich setzte sich Désirée Haarmann dank einer Wertung durch Fußtechnik durch. (Foto: Andrea Hartmann)

Bochum/Sprockhövel. Die Judoka aus Wattenscheid waren Ausrichter der Westdeutschen Titelkämpfe der Männer und Frauen. In drei Blöcken wurden die unterschiedlichen Gewichtsklassen gekämpft.

Für diese Maßnahme war Désirée Haarmann vom Landestrainer gesetzt. Die junge Sprockhövelerin startete in der Gewichtsklasse bis 70-Kilo­gramm.

Darin absolvierte sie einen regelrechten Kampfmarathon. Insgesamt muisste die TSG-Sportlerin fünfmal auf die Matte.

Ihr erster Kampf ging gegen eine Kämpferin vom Brander TV, Jenny Klaus. Hier war Haarmann selber über ihren schnellen Kampf überrascht; nach nur 12 Sekunden konnte sie die Begegnung mit einem tollen Tani-otoshi (Talfallzug) beenden.

In ihrem zweiten Kampf ging es gegen Selina Luhmann vom SC Lippetal. Hier tat sich Haarmann anfangs recht schwer, konnte ihre Gegnerin aber nach gut drei Minuten durch eine Hebeltechnik vorzeitig besiegen. Als nächstes wartete die für die Judo-Löwen Düsseldorf kämpfende Athletin Christina Zols. Nach einem Angriff der Düsseldorferin konnte Haarmann auch hier mit einer schönen Kontertechnik den Kampf vorzeitig für sich entscheiden.

Nun ging es um den Einzug ins Finale gegen die Judoka Jana Grzesiek vom Judo-Team Erkelenz. Hier erkämpfte sich Haarmann durch einen Fußfeger einen Vorteil. Im anschließendem Bodenkampf konnte die Sprockhövelerin dann eine Haltetechnik ansetzen und beendete auch diesen Kampf vorzeitig. Das Finale war gesichert.

Hier wartete mit Lara Friedrich aus Münster eine alte Bekannte auf sie. Das Finale ging dann auch über die volle Kampfzeit. Im Stand konnte sich Désirée durch eine Fußtechnik eine Wertung erkämpfen, die sie dann auch bis zum Ende des Kampfes verteidigen konnte.

Ein toller Erfolg für Désirée Haarmann, die sich somit direkt für die Deutsche Meisterschaft in Stuttgart im Januar qualifiziert hat.