Ein so großer Einsatz wie in Schwelm will koordiniert werden. In Schwelm waren 150 Personen auf die Hilfe des DRK angewiesen. (Foto: DRK)

EN-Kreis. Wegen eines Feuers am Samstag, 25. November, in einem Hochhaus in Schwelm, mussten alle Bewohner sofort ihre Wohnungen verlassen. Aufgrund des Brandes wurde das gesamte Gebäude von der Feuerwehr für unbewohnbar erklärt. Viele Anwohner konnten zwar bei Freunden oder Bekannten unterkommen, für einige Menschen war diese Lösung aber nicht möglich und sie standen, zumindest für die Nacht, plötzlich ohne Unterkunft dar.

Damit die Betroffenen mit dem Nötigsten versorgt werden konnten, dazu zählt insbesondere die Versorgung mit warmem Essen und Getränken, wurde die Einsatzeinheit des DRK im Ennepe-Ruhr-Kreis alarmiert. Markus Wienert, Einheitsführer Einsatzeinheit 02 des DRK erklärt: „Wir wurden am frühen Nachmittag mit unserer Einsatzeinheit zur Versorgung von bis zu 150 Personen alarmiert. Zunächst haben wir die Bewohner in einem zur Verfügung gestellten Linienbus betreut, später konnten wir die Menschen im Helios-Krankenhaus betreuen und verpflegen“.

Glück im Unglück

Am Samstag hatten ehrenamtliche Helfer der Verpflegungsgruppe Gulaschsuppe für bis zu 200 Personen vorbereitet. Ursprünglich sollte die frisch zubereitete Suppe eingefroren werden, um bei möglichen Einsätzen nur noch aufgewärmt werden zu müssen. Als der Einsatz für das DRK begann, war die Suppe gerade heiß und für den Verzehr bereit. „Nach acht Stunden Einsatz wurden wir vom DRK des Kreisverbandes Witten abgelöst. Wir hoffen, dass die Betroffenen gut untergekommen sind. Ein solcher Einsatz zeigt aber auch immer wieder, wie wichtig das Ehrenamt im Katastrophenschutz ist“, ergänzt Einheitsführer Wienert.