Eine Spur aus Licht für den Weltfrieden

Das Friedenslicht wurde in Bethlehem entzündet. Es reiste per Flugzeug nach Wien und von dort per Bahn nach Deutschland und in andere europäische Länder. Die Pfadfinderschaft St. Georg brachte es am Montag in das Ennepetaler Rathaus. (Foto: Stadt Ennepetal)

Ennepetal. (Red) „Auf dem Weg zum Frieden“ lautet das diesjährige Motto der Aktion Friedenslicht. Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Landesstudio des Österreichischen Rundfunks die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Bethlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.

Explosionssicher unterwegs

Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen.
Das Friedenslicht wird in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet.

Von dort reist es mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Es wird am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.

Gute Tat, gute Tradition

Insbesondere die Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird und sogar seinen Weg in die USA gefunden hat.
In Ennepetal ist es gute Tradition, dass die Pfadfinderschaft St. Georg das Friedenslicht in die Weihnachtssitzung des Rates bringt und es in den Tagen danach im Rathaus leuchtet.

Am Ziel angekommen

Stellvertretend für Bürgermeisterin Imke Heymann, die wegen eines wichtigen Termins verhindert war, empfing Martin Küpper, Referent der Bürgermeisterin, die Delegation der Pfadfinder am Montag, 18. Dezember. Im Rathaus wird das Licht nun bis Weihnachten brennen. In den letzten Tagen haben etliche Bürgerinnen und Bürger eine eigene Kerze daran entzündet und so das Friedenslicht von Bethlehem mit nach Hause genommen.