Ennepetal. Für den Musiker und Klangkünstler Bernhard Mielchen ist es Ehrensache: zum sechsten Mal spendet er den Jahreserlös seiner Höhlenklang-Konzerte für den guten Zweck. Er kennt die Kluterthöhle fast wie seine Westentasche. „Ich habe hier schon Führungen gemacht, als es noch gar keine Beleuchtung gab“, erzählt er. „Da kamen einfache Handscheinwerfer zum Einsatz.“

Die Zeiten haben sich geändert. Seitdem auch der dritte Bauabschnitt in der Höhle abgeschlossen wurde, können die Besucher nun die mit LED-Leuchten erhellte Unterwelt fast barrierefrei begehen. „Man könnte fast von ‚Luxus-Höhle‘ sprechen“, lacht Bernhard Mielchen. „Und von Wohnzimmer-Atmosphäre.“

Seine Konzerte sind weit über Ennepetals Grenzen hinaus ein Geheimtip: Liebhaber der einzigartigen Höhlenklänge reisen sogar aus Hannover, Duisburg oder Paderborn an.

Die Summe der Einnahmen aus den Konzerten im vergangenen Jahr wurde von der „Kluterthöhle und Freizeit“, die auch die organisatorische Seite stemmt, aufgestockt und dann geteilt. Einen symbolischen Scheck über jeweils 1.600 Euro erhielten aus der Hand von Bürgermeisterin Imke Heymann gleich zwei heimische Vereine, die sich für andere Menschen stark machen.

Die Vereine „Unsichtbar“ und „Blumenstrauß“ sind dankbar für die Zuwendung und wissen sie gut einzusetzen.