EN Baskets starten in die neue Saison

Schwelm. (saz) Die neue Basketball-Saison liegt vor den EN Baskets Schwelm und bringt neben neuen Trikots auch neue Spieler. Vier Rookies stoßen zum alten Kader und bringen frischen Wind mit. Doch auch die Erfahrung der elf „älteren“ Spieler wird in der kommenden Saison 2015/2016 unter Leitung von Head-Coach Miodrag „Pure“ Radomirovic und Co-Trainer Stefan Schäfer eine wichtige Rolle spielen.

Mit Spielern wie Kapitän Sebastian Schröter (Nr. 12, 207 cm, Geburtstag: 4. August 1983) und Co-Kapitän Matthias Perl (Nr. 7, 187 cm, Geburtstag: 17. Januar 1989) gibt es langjährige Basketball-Erfahrung, die es zu teilen gilt mit den Rookies Maik Koch (Nr. 3, 175 cm, Geburtstag: 3. März 1999), Dominik Stodolski (Nr. 4, 174 cm, Geburtstag: 28. Juli 1997), Bojan Tietz (Nr. 14, 196 cm, Geburtstag: 23. November 1994) und Vladimir Pinchuk (Nr. 15, 206 cm, Geburtstag: 1. April 1999).

Gesunde Mischung

Trainer Radomirovic sieht einen klaren Vorteil in einer gesunden Mischung aus jungen und älteren Spielern im Kader: „Bei jugendlichen und unerfahrenen Spielern braucht man auch die älteren Spieler, die den Unterschied erklären können zwischen Hektik und Schnelligkeit.“ Für das perfekte Spiel braucht es nun einmal nicht nur den frischen Wind der Jugend, sondern auch die Erfahrung der „Alten“.

Verzichten müssen die Baskets in der vor ihnen stehenden Saison allerdings auf ihren Small Forward Karl Dia. Der 19-Jährige geht zurzeit noch zur Schule und macht im nächsten Jahr sein Abitur, da bleibt neben Lernen nicht genug Zeit für das wichtige Basketball-Training. „Schule hat Vorrang“, erklärt Pure Radomirovic. „Wir haben zu ihm gesagt: ,Mach die Schule erst fertig, dann kannst du dich wieder melden.’“ So einigte man sich, zunächst getrennte Wege zu gehen. Doch Radomirovic hat Karl Dia noch lange nicht abgeschrieben: „Wenn er studiert, kommt er wieder!“

Ziel: Playoffs

Doch was erwartet der Trainer von seinem neuen Team? „Die Playoffs sind wohl ein gutes Ziel. Wie weit wir es dann wirklich schaffen, müssen wir mal gucken.“ Das Team sei auf jeden Fall „ready, alles zu geben“ und kann nach Aussage des Trainers sicherlich mit anderen Qualitätsmannschaften mithalten. Mit einem gut durchdachten und strengen Trainingsprogramm dürften die Playoffs gar nicht in so weiter Ferne liegen. Mithilfe von frischem Wind, gepaart mit Erfahrung und Ehrgeiz.