Erneuerbare Energien in Gevelsberg

Gevelsberg. (saz) Rechtzeitig zum Klimapilgern 2015 ist in der vergangenen Woche eine neue Veranstaltungsreihe zum Thema „Erneuerbare Energien in Gevelsberg“ gestartet.

Bereits am Donnerstag luden die Stadt Gevelsberg und die Energieagentur NRW sowie die Kooperationspartner AVU und Energie-Effizienz-Region EN zum Vortragsabend „Sonnenenergie – Wärme und Strom selber produzieren und nutzen“ in den Ratssaal ein. Sodann wurde der preisgekrönte Film „Chasing Ice“ aus den USA gezeigt.

Die beiden Veranstaltungen sind der Auftakt zu einer größeren Reihe, in der bis 2017 jeweils zwei bis drei Termine durchgeführt werden sollen, immer in Absprache mit den Kooperationspartnern. Für die Bürgerinnen und Bürger Gevelsberg sollen hier die Bandbreite und die Möglichkeiten zur Nutzung der erneuerbaren Energien aufgezeigt werden. „Wir möchten damit das Thema erneuerbare Energien und Klimaschutz in die Stadt Gevelsberg tragen und die Bürger dort ansprechen“, erklärt Marcus Müller, Klima-Netzwerker der Energieagentur NRW.

Genau das hat sich auch die AVU vor Jahren schon auf die Fahne geschrieben. „Wir als Stadtwerk der Region spielen dabei eine tragende Rolle“, weiß AVU-Vorstand Uwe Träris. „Wir wollen das Thema weiter nach vorne bringen.“ Deswegen unterstütze die AVU das Veranstaltungsprojekt gerne. Dem stimmt auch AVU-Marketingleiter Klaus Bruder zu: „Es geht nicht um die Energiewende allein, sondern auch um den sinnvollen und effizienten Umgang mit Energien.“ Dabei verweist er auf das Erfolgsmodell „Grünstrom“ der AVU.

Um den Gevelsberger Bürgern die erneuerbaren Energien näherzubringen, sind in den kommenden Jahren einige weitere Veranstaltungen in Planung. Im Mittelpunkt könnten dabei Themen wie Geothermie, Wasserkraft, Kleinwindanlagen, Klimaneutralität oder Energieeffizienz stehen. Der Fokus der Veranstalter liegt dabei in der Einbindung wichtiger Partner und Akteure vor Ort, ganz nach dem Motto: „Aus der Region für die Region“. So laufen bereits Gespräche mit der „Berchumer Initiative für solare Energien“ (BINSE) in Hagen. Dorthin könnten sich die Veranstalter beispielsweise eine Exkursion vorstellen, bei der die Bürger mehr über Solarenergie erfahren können.