Gevelsberg. Der Startschuss zur Gevelsberger Kirmes 2018 ist gefallen mit der Kirmeskrug-Fete am Freitag, 18. Mai, in der Radeberger-Brauerei in Dortmund. Die 56 Kirmesfreunde (Präsidium, Vorstand, Bewertungsausschuss und Gruppenvertreter des Kirmesvereins) wurden von Rainer Kettel, Betriebsleiter Gastronomie der Radeberger-Gruppe, bereits erwartet. Der Vertrag mit der Brauerei wurde um weitere drei Jahre verlängert. Damit ist die Tradition des Kirmeskruges gesichert.

Der Kirmesverein will besondere Motive aus Gevelsberg auf den Kirmeskrügen darstellen, die eine direkte Verbindung zur Kirmes und zum Thema Bier haben.

Gaststätte mit Geschichte

Der Gevelsberger Kirmeskrug 2018 zeigt die Gaststätte „Unter den Linden“ in der Teichstraße. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg war in dem rund einhundert Jahre alten Schieferhaus eine Kneipe. Bis Mitte der 70er Jahre bewirteten Emi und Fritz Trost die Gäste. Seit Oktober 1977 stehen Karin und Harald Apfelbaum hinter dem Tresen. Die Kirmesgruppen Dörnen, Asbeck und Börkey treffen sich dort, aber auch die Taubenväter sowie zwei Sparclubs.

Früher war es das Vereinslokal von Kaninchenzüchtern und einem Billardverein „Unter den Linden“. Es ist eine Traditionsgaststätte, in der man früher am sogenannten Kläppchen Flaschenbier kaufen konnte und wo es heute noch Frikadellen und Nüsse zum kühlen Blonden gibt. Wirt Harald Apfelbaum ist ein echtes Unikat. Als gelernter Kfz-Mechaniker war er DJ in der „Kupferschale“, der ersten Disko in Haspe. Heute fühlt sich der 76-Jährige als echter Gevelsberger. Entsprechend groß war seine Freude, als er den Kirmeskrug erstmalig in Händen halten konnte.

Verkauf läuft

Gezeichnet hat das Bild der Künstler Andreas Noßmann. Insgesamt 120 Exemplare können für elf Euro exklusiv bei Getränke Rehfeld und in der Gaststätte „Unter den Linden“ erworben werden. „Vie sitt Kiärmis“ lautet das diesjährige Kirmesmotto und damit kann die lange Nacht von Freitag auf Mittwoch beginnen.