Großes Interesse an expresssiver Kunst

Rund achtzig Bürgerinnen und Bürger nahmen kürzlich an der Vernissage mit Werken der Künstlerin Ute Hoeschen im Haus Martfeld teil. Bürgermeisterin Gabriele Grollmann begrüßte die Besucherinnen und Besucher; Anna ­Pomerantseva von der Städtischen Musiksch

Rund achtzig Bürgerinnen und Bürger nahmen kürzlich an der Vernissage mit Werken der Künstlerin Ute Hoeschen im Haus Martfeld teil. Bürgermeisterin Gabriele Grollmann begrüßte die Besucherinnen und Besucher; Anna ­Pomerantseva von der Städtischen Musiksch

Schwelm. Rund achtzig Gäste waren kürzlich zur Vernissage der Ausstellung mit Werken der Hammer Künstlerin Ute Hoeschen ins Haus Martfeld in Schwelm gekommen. Natur und Industrie sind die zentralen Themen im Werk der Künstlerin, die zur Eröffnung ebenfalls anwesend war. In ihrer Begrüßungsrede erläuterte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann unter anderem, dass man mit den Vernissagen an Sonntagvormittagen (statt wie bisher freitagsabends) neue Wege beschreite: „Wir richten uns dabei nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger, die diesen neuen Termin bevorzugen.“
 Dr. Bärbel Jäger vom Haus Martfeld führte kenntnisreich in die Ausstellung ein, die noch bis zum 7. Januar besucht werden kann. Anna ­Pomerantseva von der ­Städtischen Musikschule setzte den musikalischen Akzent. Verantwortet wird die Präsentation vom Sachgebiet Kultur, für das Evalena Greif verantwortlich zeichnet. In unterschiedlichen Techniken – Grafik, Malerei, Plastik – verarbeitet die Künstlerin Ute Hoeschen Landschaftsmotive von Urlaubsaufenthalten ebenso wie Eindrücke aus der industriellen Vergangenheit der Region.
Die Besucherinnen und Besucher erwarten expressive, stimmungsvolle Meer- und Dünenlandschaften sowie, kontrastierend dazu, nahsichtige Einzelsujets von verlassenen Standorten des Bergbaus und der Eisen- und Stahlgewinnung. Die Ausstellung kann immer samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt beträgt einen Euro.