Gute Musik verbindet: Neue Schwelmer Klassik-Saison startet im Haus Martfeld

Freuen sich auf die neue Klassik-Saison im Haus Martfeld (v.l.): Margit Passehl und Evalena Greif vom Fachbereich Schule

Freuen sich auf die neue Klassik-Saison im Haus Martfeld (v.l.): Margit Passehl und Evalena Greif vom Fachbereich Schule, Kultur und Sport, Bürgermeisterin Gabriele Grohlmann, Martfeld-Quartett-Sprecher Liviu Neagu-Gruber, Cornelia Eggert als Vertreterin

Schwelm. (saz/Red.) Seit einigen Jahren erfreuen sich die Schwelmerinnen und Schwelmer an den Konzerten der Martfeld-Klassik-Reihe. Dabei umfasst jede Spielzeit vier kammermusikalische Konzerte. Im Mittelpunkt steht das 1980 gegründete Martfeld-­Quartett, welches je nach musikalischem Programm durch befreundete Musikerinnen und Musiker unterstützt wird.
Durch die freundschaftlichen Kontakte zu europäi­schen Musikerkreisen von Quartett-Sprecher Liviu Neagu-­Gruber konnten auch für die Spielzeit 2017/2018 hochkarätige Musiker gewonnen werden. Auf vielfachen Wunsch aus der Bürgerschaft finden die vier Konzerte übrigens nicht mehr donnerstags, sondern sonntags statt.
Abgerundetes Jubiläumsjahr
Das Auftaktkonzert am 15. Oktober steht ganz im Zeichen der zehnjährigen Städtepartnerschaft Schwelm-Fourqueux, die dieses Jahr zu einem wahren Festjahr in der Kreisstadt gemacht hat. Unter dem Titel „A l‘amitie“ spielt das Martfeld-Quartett, bestehend aus Liviu Neagu-Gruber (Violine), Axel Hess (Violine), Antje Kaufmann (Viola) und Katharina Apel (Violoncello), Werke von Louis Theodore Gouvy, Charles Gounod und Claude Debussy. All‘ diese sind in der ein oder anderen Weise mit der Region rund um Fourqueux verbunden.
Klavier-Töne erklingen am 26. November im Martfeld-Haus, wenn dort Luiza Borac konzertiert. Die rumänische Pianistin hat sich zu einer der charismatischsten Künstlerinnen ihrer Generation „gemausert“. Sie wird Werke von Johann Sebastian Bach, Frederic Chopin, Duni Lipatti und Franz Liszt spielen.
Start in den Frühling
Im kommenden Jahr wird dann am 4. März vom Mannheimer Streichquartett der Frühling eingeläutet. Bei Daniel Bell (Violine), Shinkyung Kim (Violine), Sebastian Bürger (Viola) und Armin Fromm (Viloncello) stehen Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Antonin Dvorak auf dem Programm.
Unter dem Titel „Divertimento“ spielt das Martfeld-Quartett traditionell ein lustiges Programm. Dabei kommen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss von Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Fritz Kreisler, Erwin Schulhoff und Paul Hindemith. Abgerundet wird das Programm vom Sprecher Thomas Braus.
Karten
Die Konzerte starten jeweils um 17.30 Uhr. Die Karten kosten 16 Euro (Erwachsene), 12 Euro (Schüler, Studenten) und 9 Euro (Schwelm-Pass, ­Juleica). Erhältlich sind sie im Bürgerbüro, Moltkestraße 24, oder auch direkt bei Evalena Greif im Haus Martfeld.
Weitere Infos gibt es unter Tel. 02336 / 801-273, -255 oder per E-Mail greif@schwelm.de.
Ermöglicht wird das klassische Musik-Erlebnis durch das großzügige, persönliche Engagement von Schwelms Ehrenbürger Wilhelm Erfurt.