„Gute Schule 2020“ – Was tut sich in Schwelm?

In der Grundschule Nordstadt war die Umgestaltung des früheren Gemeinschaftsraumes eines der Themen zwischen der Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Schulleiterin Manuela Rahn. (Fotos: Stadtverwaltung Schwelm / Heike Rudolph)

Schwelm. „Das Programm ,Gute Schule 2020‘ hilft unseren Schulen ein gutes Stück weiter!“ Das bekräftigte Schwelms Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, nachdem sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und den Schwelmer Schulleitungen bereits abgeschlossene bzw. noch laufende Maßnahmen vor Ort in den Blick genommen hatte.

Das Stadtoberhaupt, Thomas Striebeck als Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement, Margit Passehl als stellv. Leiterin des Fachbereichs Schule, Kultur, Sport, Architekt Mugaffak Ogus vom städtischen Immobilienmanagement und Horst Tilly, Leiter der städtischen IT-Abteilung, „arbeiteten“ sich nacheinander durch sämtliche Schwelmer Schulgebäude, um festzustellen, in welcher Form das Förderprogramm des Landes NRW und der NRW-Bank in Schwelm greift.

1.657.704 Euro für Schwelmer Schulen

Das Programm zur Unterstützung der kommunalen Schulinfrastruktur sieht Mittel in Höhe von 2 Milliarden Euro vor. Die Fördersumme für die Stadt Schwelm beträgt 1.657.704 Euro die – verteilt auf vier Jahre – in verschiedene bauliche und technische Maßnahmen in Schwelmer Schulen investiert werden. Die größte Summe in 2017 mit rund 355.000 Euro floss in Baumaßnahmen, die in der Regie des städtischen Immobilienmanagements durchgeführt wurden.

Kath. Grundschule St. Marien

In der Katholischen Grundschule St. Marien wurde im Untergeschoss eine neue Toilettenanlage für den OGS-Bereich eingerichtet. Danach wurde die WC-Anlage im Gemeinschaftsraum komplett saniert, die zudem eine barrierefrei zugängliche Behinderten-WC-Anlage erhalten hat. Der Gemeinschaftsraum hat einen neuen Anstrich und eine neue Beleuchtung erhalten. Außerdem wurden WC-Räume im Verwaltungstrakt im Obergeschoss saniert.

Grundschule Ländchenweg

In der Grundschule Ländchenweg wurde zwischen dem Pädagogischen Zentrum und dem Bereich der Offenen Ganztagsgrundschule, wo die Schülerinnen und Schüler ihr Mittagessen einnehmen, eine mobile Trennwandanlage aus Glas eingebaut.

Zuvor waren die Kinder beim Essen einer störenden Geräuschkulisse aus dem Haus ausgesetzt gewesen. Die gläserne Trennwand und eine hellere Beleuchtung sorgen nun für mehr Ruhe. In dieser Schule wurden zudem die Toilettenanlagen in einen besseren Stand gesetzt.

Dietrich-Bonhoeffer-Realschule

In der benachbarten Dietrich-Bonhoeffer-Realschule wurden Türen in der Turnhalle und im Schulbereich erneuert. Außerdem erhielt das Verwaltungsgebäude nebst benachbartem Klassenraum einen neuen Sonnenschutz. Darüber hinaus wurde die Toilettenanlage auf dem Schulhof saniert.

Märkisches Gymnasium Schwelm

Am Märkischen Gymnasium wurde durch Umbau ein Raum für den Inklusionsunterricht geschaffen. Desweiteren wurden die Lehrer-Toiletten komplett saniert und erweitert, die Garderobe und die Teeküche umgestaltet.

Grundschule Engelbertstraße

Lichtschutzblenden gehören auch zum Paket der Maßnahmen, die dank des Landesprogramms an der Grundschule Engelbertstraße verwirklicht wurden. Eine größere Maßnahme stellt der Umbau der früheren Hausmeister-Wohnung dar. Diese Räumlichkeiten sollen für die OGS sowie für Gruppenarbeit und Förderung im Rahmen der Inklusion genutzt werden.

Grundschule Nordstadt

In der Grundschule Nordstadt wurde der frühere Gemeinschaftsraum in ein Lehrerzimmer, ein Schulleiterzimmer, einen Materialraum und einen Besprechungsraum umgestaltet. Die WC-Anlagen in der Turnhalle wurden saniert.

In ihren Gesprächen mit den Schulleitungen nahm die Bürgermeisterin auch Anregungen und Informationen auf, die in die weitere Umsetzung des Programms „Gute Schule 2020“ eingehen werden.

Ausblick

Den Antrag für den nächsten Kredit der NRW-Bank wird die Stadtverwaltung in Kürze stellen. Der Kredit 2018 in Höhe von 412.550 Euro wird wie folgt genutzt: Für restliche Bauarbeiten werden 67.000 Euro eingeplant, für die Beschaffung von Ausstattungsgegenständen werden 50.550 Euro veranschlagt, für den Breitbandkomplex werden 140.000 Euro in die Hand genommen und für Hardware und Infrastruktur 155.000 Euro.