Heymann im Kuhstall: Dialog mit Landwirten

Auf dem Hof Kalthaus trafen sich Vertreter der Landwirte und der Stadtverwaltung zu einem intensiven Dialog. (Foto: Stadt Ennepetal / Hans-Günther Adrian)

Auf dem Hof Kalthaus trafen sich Vertreter der Landwirte und der Stadtverwaltung zu einem intensiven Dialog. (Foto: Stadt Ennepetal / Hans-Günther Adrian)

Ennepetal. Da staunten die 110 Kühe auf dem Hof von Dirk Kalthaus nicht schlecht, als sie in der vergangenen ­Woche Besuch von einer großen Delegation bekamen. Bürgermeisterin Imke Heymann war mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und des Ennepe-Ruhr-Kreises nach Rüggeberg bekommen.
Seit 2013 treffen sich Landwirte und Verwaltung regelmäßig auf einem Hof in ­Ennepetal, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Diesmal hatte Dirk Kalthaus, der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr, auf seinen Milchviehbetrieb in Rüggeberg eingeladen.
Begleitet wurde Bürgermeis­terin Imke Heymann von Stadtplaner Ulrich Höhl, ­Stephan Langhard (Leiter des Fachbereichs Allgemeine Bürgerdienste und Stadtentwicklung), Lothar Levering (im Ennepetaler Rathaus zuständig für Liegenschaften), Thomas Pflug (Technischer Leiter der Stadtbetriebe Ennepetal), Sofia König, die als Regionalmanagerin für den Verein „Ennepe.Zukunft.Ruhr“ im Rahmen des Förderprogramms Vital-NRW tätig ist, und Pressesprecher Hans-Günther Adrian.
Der Ennepe-Ruhr-Kreis wurde durch Dietmar Grube aus dem Bereich Landschaftsplanung, -entwicklung und -schutz vertreten.
Gastgeber Dirk Kalthaus ließ es sich nicht nehmen, auf einer Führung seinen Betrieb ausführlich vorzustellen. Nach dem Rundgang wurde ausführlich diskutiert. Neben Direktvermarktungsmöglichkeiten heimischer Agrar­erzeugnisse waren die Ausweisung neuer Baugebiete, die Wildschadenregulierung und der Zustand der Wirtschaftswege im Stadtgebiet Themen, die den Landwirten unter den Nägeln brennen. Das Thema Internet-­Breitbandversorgung ist für die Höfe ebenfalls von großer Wichtigkeit, da die fortschreitende Digitalisierung auch vor der Landwirtschaft nicht ­haltmacht.
Zum Abschluss war man sich einig: Die Gespräche sind für beide Seiten von Nutzen und sollen spätestens im nächsten Jahr weitergeführt werden.