Hochwasserschutz: Bach bekommt neues Bett

Stephan Langhard (Fachbereichsleiter Bürgerdienste und Stadtentwicklung), Anna Louisa Schumacher und Bürgermeis­terin Imke Heymann bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. (Foto: Stadt Ennepetal)

Ennepetal. Ein Leuchtturmprojekt für den Hochwasserschutz gehen jetzt das Unternehmen A.W. Schumacher und die Stadt Ennepetal gemeinsam an: Die Heilenbecke, die teilweise unter den Betriebsgebäuden des Unternehmens fließt, wird freigelegt und bekommt ein neues Bett in den daneben liegenden Wiesen. Durch diese ökologische Verbesserung wird der Fließweg der Heilenbecke verlängert und die Wiesen dienen bei Stark­regenereignissen als ­Retentionsflächen.

Zusätzlich werden im gleichen Bereich zwei Wehre zurückgebaut.
Erstmals arbeiten dabei ein Unternehmen und die Stadt Ennepetal gemeinsam am Hochwasserschutz. Durch diese Kooperation ist es möglich, für die geplanten Maßnahmen eine Landesförderung in Höhe von 90 Prozent der entstehenden Kosten zu erhalten.
Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten am vergangenen Dienstag, 19. Dezember, im Rathaus das Unternehmen, vertreten durch Geschäftsführerin Anna ­Louisa Schumacher und Bürgermeis­terin Imke Heymann.

„Wir freuen uns, dass es erstmals gelungen ist, ein solches Kooperationsprojekt für den Hochwasserschutz zu initiieren“, so die Bürgermeisterin, „ich hoffe, dass dieses Vorhaben beispielgebend für weitere Projekte ist.“

Die hierfür notwendigen Arbeiten sollen vor­aussichtlich im Herbst 2018 beginnen, mit der Fertigstellung rechnet man zum Frühjahr 2019. Derzeit laufen die Planungen für die Maßnahme.