Hol- und Bringzone für Strückerberg-Dötze

Endlich geschafft: Die Grundschulkinder vom Strückerberg haben erreicht, dass Hol- und Bringzonen eingerichtet werden durften. (Foto: Claudia Eckhoff)

Gevelsberg. (ce) Geht doch: Das morgendliche und mittägliche Auto-Chaos vor der Schule Am Strückerberg hat für Kinder und Eltern endlich ein Ende. Zehn lange Jahre habe die Erwachsenen vergeblich darum gerungen – die Kinder haben es nun mit großem Elan geschafft.

Die letzten paar Hundert Meter vor der Grundschule sind jetzt „Elternfreie Zone“. Das letzte Stückchen gehen von jetzt an auch die Kinder, die mit dem Auto gebracht werden, zu Fuß zur Schule.

Dazu wurden zwei sichere Hol- und Bringzonen eingerichtet und ausgeschildert. Eine befindet sich an der Elberfelder Straße, die andere an der Lindengrabenstraße. Warum das nötig ist, wozu es gut ist und wie die „Spielregeln“ aussehen, verrät den Eltern eigens ein Flyer.

Schulleiterin Martina Zerr ist stolz auf die Leistung der Kinder, die sich im Kinderparlament für die Hol- und Bringzonen stark gemacht haben: „Sie haben eine Umfrage gestartet, sind in Teams durch alle Klassen gezogen und haben gefragt, wer denn mit dem Auto gebracht wird. Auch den Sinn des Zu-Fuß-Gehens haben sie ergründet.“

Und professionell gemessen haben die Schulkinder die in Frage stehenden Wege auch noch. „Das habt ihr gut gemacht“, lobt Bürgermeister Claus Jacobi. „Die Stadt hat ebenfalls gemessen und ist genau zum gleichen Ergebnis gekommen.“

Die Grundschule Am Strückerberg macht den Anfang. Auch die anderen Gevelsberger Schulen werden solche oder ähnliche Zonen einrichten oder andere Lösungen für die Hol- und Bringproblematik finden. An der Pestalozzi-Schule etwa bewährt sich gerade eine spezielle „Kiss and Go“-Zone.