Jonah Bredt spielt mit Doppellizenz bei den EN Baskets Schwelm in der 2. Basketball-Bundesliga ProB und für Phoe­nix Hagen in der ProA. Dort beginnen am heutigen Samstag, 11. April, die Playoffs beim Spitzenreiter in Vechta. (Foto: Jörg Laube/Phoenix Hagen)

Schwelm. Während die Spielzeit 17/18 für die EN Baskets Schwelm beendet ist, gibt es einige im Kader des Schwelmer ProB-Ligisten, die nachsitzen müssen – und das tun sie ausnahmsweise freiwillig.

Krieger und Meyer-Tonndorf

Mirko Krieger und Felix Meyer-Tonndorf waren im gerade beendeten Wettbewerb für die RE Baskets Schwelm in der 2. Regionalliga aktiv. Das letzte Spiel bestritten die beiden Flügelspieler am vergangenen Samstag in Bielefeld. Gegen den Absteiger aus der 1. Regionalliga gelang den Schwelmern ein deutlicher Erfolg mit über 20 Punkten Differenz.

Die RE Baskets belegten damit in der Tabelle den fünften Rang und können auch für die kommende 2. Regionalliga-Saison planen. Dann wird auch der verletzte David Ewald, sofern der Spielplan der ProB es zulässt, mit dabei sein und die Aufbau-Position besetzen. Die Zielsetzung, junge Spieler an die EN Baskets heran zu führen, steht an erster Stelle und soll auch zukünftig die Ausrichtung der RE Baskets Schwelm sein.

Während Meyer-Tonndorf aufgrund seines Alters (Jahrgang 96) nicht mehr als Doppellizenzler in einer ProB und gleichzeitig in einer Liga der Landesverbände auflaufen darf, hat Mirko Krieger (Jahrgang 97) noch eine Saison, die er für seine persönliche Entwicklung auf beiden Ebenen nutzen kann.

Bredt in den Playoffs

Ganz anders sieht es aktuell bei Jonah Bredt aus. Der Power Forward ist sowohl für die EN Baskets Schwelm als auch für den ProA-Ligisten und Kooperationspartner Phoenix Hagen aktiv. Der letzte Spieltag der regulären ProA-Saison fand am vergangenen Wochenende statt. Nun heißt es für ihn erneut – Playoffs.

In den letzten Wochen erhielt der 20-Jährige ein wenig Einsatzzeit und kämpft um weitere Minuten. Viele Möglichkeiten bleiben ihm nicht mehr, seinen Headcoach Kevin Magdowski von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Die EN Baskets wünschen ihrem Schützling, dass er in den Playoffs der ProA eine erfolgreiche Zeit verleben kann. Bredt (Jahrgang 98) könnte noch zwei Jahre in der 2. Basketball-Bundesliga und gleichzeitig in einem Team aktiv sein, das im Amateurbereich angemeldet ist.