Kann Schuld vergeben werden?

Gevelsberg. Wie gehen wir damit um, wenn uns ein guter
Freund zutiefst verletzt hat, oder ein betrunkener Autofahrer unser Kind
totgefahren hat? Wie schmerzhaft ist es für den Ehepartner, wenn er feststellt,
jahrelang betrogen zu sein? Was ist zu tun, wenn unsere Gedanken uns den Schlaf
rauben und der Zorn ständig in uns hochsteigt?
Thomas Knopf aus Lüdenscheid wird am Sonntag, 18. September, im Gemeindehaus
der Christilichen Versammlung Gevelsberg in der Sudfeldstraße 21 von 16 bis 17
Uhr in seinem Vortrag der Frage nachgehen, ob in solchen Situationen eine
Entschuldigung wie „Sorry, kommt nicht wieder vor“ ausreicht. Die Frage „Kann
Schuld überhaupt vergeben werden?“ wird Schwerpunkt des Vortrages sein.
Der 47-jährige Industriekaufmann ist seit vielen Jahren mit dem rollenden
Straßen-­Café in seinem Urlaub in ganz Deutschland unterwegs und hat viele
Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen geführt. Immer wieder hat er
Menschen angetroffen, die betrogen, missbraucht, gemobbt und verletzt worden
sind. Für den Familienvater von vier Kindern im Alter von 11 bis 18 Jahren ist
die Frage nach Vergebung zu einem aktuellen, auf den Nägeln brennenden Thema
geworden.
Nach dem Vortrag kann in Gesprächen bei Getränken und Knabbereien das Thema
vertieft werden.