Schotterspende dient zur Damwild-Pediküre in Gevelsberg

Der neu verteilte Schotter im Damwildgehege sorgt nicht nur für trockene Füße sondern auch für „tierische Pediküre“ bei den Vierbeinern. (Foto: VVG)

Gevelsberg. Zwei Lastwagen rollten in diesen Tagen vor dem Damwildgatter des Verschönerungsvereins Gevelsberg an. Beide beladen mit insgesamt 12 Kubikmeter Schotter. Sieben junge Männer wuchteten diese Mengen zu den Orten innerhalb des Geheges, die Wildgatterbetreuer Dirk Huckenbeck ausgewählt hatte. Die Helfer hatte die VHS Ennepe-Ruhr-Süd mobilisiert, sie kamen von der Holzwerkstatt der DIA GmbH und vom Projekt „Jugend schafft sich Räume“.

„Ich allein hätte eine ganze Woche gebraucht, so war alles in knapp drei Stunden erledigt“, war Dirk Huckenbeck sichtlich erleichtert, dass er nicht allein vor dem gewaltigen Schotterberg stand.

Der Schotter wurde unter anderem in einem Tunnel vom Gehege zur oberen Wiese verteilt, wo das Regenwasser sonst schlecht abläuft. Jetzt können die Tiere trockenen Hufes über den Schotter laufen und sie reiben ihre Hufe dabei sogar noch ab. Im Gatter wohnen zurzeit 18 Hirsche und ein Mufflonpärchen.

Dass diese Aktion möglich wurde, verdankt der gemeinnützige Verein Klaus Heinz aus dem eigenen Vorstand und Friedrich-Wilhelm Goebel, der sich um den Transport des Schotters gekümmert hat.