Sprudelndes Vergnügen

Ennepetal. (je) „Nach zehn Jahren wurde es Zeit, dass mal etwas neues kommt“, stellt Volker Külpmann fest. Und der Mitarbeiter der „Kluterthöhle & Freizeit“, Betreiberin unter anderem auch des „Platsch“, ist mit dem Ergebnis zufrieden. Denn in dem Schwimmbad wurde nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar die Attraktivität gesteigert.

Wasserspaß

Als erste sichtbare Neuerung fallen zwei große Schwallduschen am Rande des Variobeckens ins Auge. Diese ermöglichen mittels eines harten Wasserstrahls eine wohltuende Massage des Schulter- und Nackenbereichs und sind auf Wunsch durch die Mitarbeiter des „Platsch“ einschaltbar.
Ebenfalls für wohltuende Massage im Wasser sorgen vier Düsen, die nicht ganz so sichtbar auf der gegenüberliegenden Beckenseite kurz unterhalb der Wasseroberfläche in die Beckenwand eingelassen sind.

Buntes Licht

Die weitere wichtige Neuerung im „Platsch“ ist eine LED-Beleuchtung in den Becken. Diese sorgt aber nicht nur für eine angenehme Beleuchtung – im Variobecken sogar mit wechselnden oder fest einstellbaren RGB-Farben -, sonder auch für einen weiteren angenehmen Nebeneffekt: Der Stromverbrauch liegt deutlich niedriger als bei den bisherigen Leuchtmitteln.

Heimische Technik

Die neue Technik stammt vom heimischen Unternehmen Hugo Lahme. Darüber ist man im „Platsch“ besonders froh, denn während der Einbauarbeiten durch die Fachfirma APT aus Haan stellten sich einige Besonderheiten des Ennepetaler Schwimmbeckens als Herausforderungen dar. Zentimeterdicke Betonwände und Schrägen sind alles andere als üblich – Fertigteile konnten somit kaum verwendet werden.

Gut, dass die Firma Lahme über eigene Werkstätten in Ennepetal verfügt und schnell sowie auf Maß ihre Produkte an das „Platsch“ anpassen konnte. Durch die Besonderheiten stiegen die Kosten für die attraktivitätssteigernde Technik deutlich über die eigentlich geplanten 15.000 Euro, konnten jedoch durch einen Sonderpreis der Firma Lahme bei 25.000 Euro gedeckelt werden.

Ausblick

Dass ein Schwimmbad heute nur überleben kann, wenn es das besondere Extra bietet, ist auch ein Ennepetal eine Gewissheit und auch im „Platsch“ wird sich in den kommenden Jahren noch einiges verändern müssen. Dennoch möchte Volker Külpmann das Traditionsbad nicht in eines von vielen sogenannten „Freizeitbädern“ verwandeln, sondern weiterhin ein kostengünstiges Familienbad bleiben. Weitere Investitionen werden daher zunächst vor allem in eine moderne Badsteuerung fließen – die dann auch eine automatische Schaltung der Massagedüsen und LED-Beleuchtung ermöglichen soll.