Steffen Jeschke (sitzend) ist seit dem 1. März bei „My City Ennepetal“ als Innenstadt-Manager angestellt. Sein Ziel ist eine bürgernahe Zusammenarbeit mit der Stadt Ennepetal sowie der Kluterthöhle und Freizeit GmbH. (Foto: Christina Schröer)

Ennepetal. (cs) Er ist gebürtiger Schwelmer und in Gevelsberg aufgewachsen. Seine neue Herausforderung sucht Steffen Jeschke aber in Ennepetal.

Grundlage

Mit einem Tourismus-Bachelor und einen Geografie-Master hat er zumindest theoretisch schon die besten Voraussetzungen für seine neue Aufgabe. „Ich schreibe aktuell noch meine Masterarbeit in den letzten Zügen. Darin analysiere ich die Nahversorgung auf der Voer­der Straße“, erklärt er.

Die wissenschaftliche Erhebung soll ihm sowie der Stadt Ennepetal und der Händlergemeinschaft „MyCity Ennepetal“ als Grundlage für die Aufwertung der Innenstadt dienen.

Bürgernah

Besonders wichtig ist Jeschke die Einbindung der Ennepetaler und Ennepetalerinnen, denn: „Ich denke, dass sich Leute nur in einer Innenstadt wohlfühlen, die sie aktiv mitgestaltet haben.“ Diesen Ansatz unterstützt auch Barbara Mittag, Vorsitzende von My City: „Wir brennen alle darauf, die Stadt nach vorn zu bringen und möchten dazu die Bürger befragen.“ Dazu zitierte sie Florian Englert von der Kluterthöhle und Freizeit GmbH, der aus Bayern stammt und der selbst seit anderthalb Jahren in Ennepetal tätig ist: „Wir müssen alte Zöpfe abschneiden und frischen Wind nach Ennepetal bringen, jedoch nicht vergessen, die Leute mitzunehmen.“

Um eine bürgernahe und transparente Arbeit zu gewährleisten, möchte Steffen Jeschke in Zukunft eine Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger in seinem Büro im Haus Ennepetal einrichten.

Ein Monat Teilzeit

Im März wird der neue Innenstadt-Manager noch auf Teilzeitbasis tätig sein, um seiner Masterarbeit den letzten Schliff zu verleihen und erst einmal die Lage zu sondieren.

Und auch Ennepetals Bürgermeisterin Imke Heymann unterstrich, dass es eine gewisse Zeit brauche, bis die vielen City-Puzzleteile wie die Fußgängerzone, die Marktpassage, Haus Ennepetal und auch das Leerstandsmanagement zusammengefügt werden und etwas Neues entstehen kann. „Ich freue mich sehr, dass wir Steffen Jeschke für Ennepetal gewinnen konnten.“