Weibliche Führungskräfte besuchen in Schwelm

Frauen in Führungspositionen aus der Stadtverwaltung Gladbeck besuchten jetzt ihre frühere Kollegin und heutige Schwelmer Bürgermeisterin Gabriele Grollmann (2.v.r.). Im Anschluss an ein ausführliches Gespräch im Rathaus unternahm Pressesprecherin Heike R

Frauen in Führungspositionen aus der Stadtverwaltung Gladbeck besuchten jetzt ihre frühere Kollegin und heutige Schwelmer Bürgermeisterin Gabriele Grollmann (2.v.r.). Im Anschluss an ein ausführliches Gespräch im Rathaus unternahm Pressesprecherin Heike R

Schwelm. Weibliche Führungskräfte der Stadt Gladbeck waren jetzt zu Besuch im Schwelmer Rathaus. Gern waren sie der Einladung ihrer früheren Kollegin und heutigen Schwelmer Bürgermeisterin Gabriele Grollmann gefolgt, der sie naturgemäß viele Fragen zu den vielseitigen Aufgaben als Stadtoberhaupt stellten.
Natürlich interessierte die Besucherinnen sehr, wie sich der mit Terminen gespickte ­Arbeitsalltag der Schwelmer Bürgermeisterin gestaltet, die die Verwaltung führt und zudem den vielfältigen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden versucht.
Frauennetzwerke
Mit ihren Gästen teilt Gabriele Grollmann die Erfahrung von wirksamen Frauennetzwerken, die Gladbecks frühere Gleichstellungsbeauftragte Barbara Richter seinerzeit erfolgreich entwickelt hatte. In der Stadtverwaltung Gladbeck werden aktuell vier Ämter (27 Prozent) und zehn Abteilungen (33 Prozent) von Frauen geleitet. So interessierte die Gladbecker Fachfrauen besonders die Zahl der weiblichen Führungskräfte in der Schwelmer Stadtverwaltung und deren Positionen. Gefragt wurde nach einem möglichen Frauennetzwerk und speziellen (Inhouse-) Frauenführungsseminaren in Schwelms Stadtverwaltung sowie nach dem Wirken der Gleichstellungsbeaufragten in diesem Zusammenhang.
Stadtführung
Eindrücke aus Geschichte, Architektur, Wirtschaft und Kultur der Kreisstadt des ­Ennepe-Ruhr-Kreises vermittelte den Gästen Schwelms Pressesprecherin Heike ­Rudolph bei einer abschließenden Stadtführung.
Keine Frage, dass die schmucke Schwelmer Altstadt im Mittelpunkt des spürbaren Interesses stand.
Die Ursprünge der Stadt als „Freiheit Schwelm“, Stadtbrände und historische Straßen, Fassadengestaltungen und der Jakobsweg, der Wasserträger-Brunnen und der einstige jüdische Friedhof gehörten mit zum lebhaften Gespräch, in dem sich erfreulicherweise auch Gladbecker Erfahrungen spiegelten.
Wirkung nicht verfehlt
Selbstverständlich nahmen die Führungskräfte aus Gladbeck, wo man 2006 ein neues Rathaus bezogen hat, beim Gang durch die Untermauerstraße auch die Stimmung des früheren Brauereigeländes in sich auf, wo Schwelms neues Rathaus entstehen soll. Besonders der Sichtschutz mit den aussagekräftigen Motiven zur Stadtgeschichte verfehlte seine Wirkung auf die aufgeschlossenen Besucherinnen nicht. Den Abschluss des Rundgangs bildete eine Stippvisite auf dem Schwelmer Feierabendmarkt.