Vorstand Uwe Träris (l.) und Prokurist Hans-Jörg Beckmänning zogen auf der Bilanz-Pressekonferenz einen positiven Schlussstrich unter das Geschäftsjahr 2017. Sie machten aber auch deutlich, dass trotz eines Umsatzplus von 8,2 Prozent der Jahresüberschuss wettbewerbsbedingt um über eine Million Euro gesunken ist. (Foto: AVU)

Gevelsberg. Mit der Hauptversammlung am Donnerstag, 7. Juni, ist das Geschäftsjahr 2017 formell abgeschlossen. Die Aktionäre der AVU beschlossen eine Gewinnausschüttung von 14,4 Millionen Euro (1 Euro Dividende je Aktie).

Damit bleibt die AVU unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich. Der Bilanzgewinn ist seit 2011 stabil und kommt zur Hälfte dem Wirtschaftsstandort Ennepe-Ruhr zu Gute, denn der Kreis und die Städte Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal halten 50 Prozent der Aktien.

Möglich wurde dies durch eine Entnahme aus den Gewinnrücklagen. Der Umsatz stieg von 345,2 im Vorjahr auf 373,6 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 8,2 Prozent.

Im Jahresdurchschnitt waren in der AVU-Gruppe 460 Mitarbeitende (einschließlich AVU Netz GmbH und AVU Serviceplus GmbH) beschäftigt.