10. Demenztag in Hagen will Zukunft gestalten

Hagen. „Leben mit Demenz 2030 – gemeinsam die Zukunft gestalten“: Unter diesem Motto veranstaltet das Hagener „netzwerk demenz“ zusammen mit dem Demenz-Servicezentrum Dortmund am Dienstag, 13. November, von 9.30 bis 15 Uhr seinen inzwischen 10. Hagener Demenztag im Rathaus an der Volme, Rathausstraße 13. Der Eintritt ist wie immer frei.

Der Demenz-Fachtag will erörtern, wie es in der Zukunft in der Forschung als auch in der praktischen Versorgung für Demenzerkrankte in unserem Land aussehen könnte. Dazu wurden wieder namhafte Referenten, wie Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer und Detlef Rüsing eingeladen, die in ihren Vorträgen auf die sich verändernde Pflegelandschaft eingehen werden.

Wie wollen wir gepflegt werden? Wie weit klaffen Wunsch und Realität auseinander? Was muss sich ändern? Müssen wir uns ändern? Demenz im Jahre 2030: bessere Aussichten oder Schreckensszenario?

Nach der Begrüßung durch Hagens Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer als Schirmherr der Veranstaltung und Reinhard Goldbach, Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales der Stadt Hagen, wird Dr. med. Andreas Backes, Chef­arzt der Geriatrie des Kath. Krankenhauses Hagen, mit seinem Vortrag „Gestern – Heute – Morgen, Entwicklungen in Diagnostik und Therapie“ auf das Thema einstimmen. Bei Bedarf wird eine Betreuungsmöglichkeit für Demenzkranke angeboten.

Das „netzwerk demenz“ ist ein Zusammenschluss von 24 Hagener Sozial- und Einrichtungsträgern unter dem Dach der Stadt Hagen. Seit über dreizehn Jahren engagieren sich die Mitglieder, um Verbesserungen für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu erreichen und die Bürger für das Thema Demenz zu sensibilisieren.

Weitere Infos gibt es beim „netzwerk demenz“ Hagen, Pflege- und Wohnberatung, Andrea Weirauch, unter Tel. 02331 / 207-3478.