12. Hagener Herztag

Phoenix-Teamarzt Dr. med. Helmut Queckenstedt (l.), Chefarzt der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie am Ev. Krankenhaus Haspe, wird in einem Vortrag beim Herztag am kommenden Samstag in der Stadthalle zu hören sein. Unterstützend sind die heimischen Feuervögel dabei, die Besucher können an einem Wurfwettbewerb teilnehmen. (Foto: Jörg Laube)

Hagen. Der 12. Hagener Herztag steht unter dem Motto „Plötzlich und unerwartet – Todesfälle im Sport und ihre Erklärung“. Denn Todesfälle bei Spitzensportlern machen zunehmend Schlagzeilen – sei es die Siebenkämpferin Birgit Dressel, der Eiskunstläufer Heiko Fischer, Hammerwerfer Uwe Beyer oder die Sprinterin Florence Griffith-Joyner. Sie alle sind an eben diesem plötzlichen Herzversagen gestorben – ebenso wie die durchschnittlich 900 Breitensportler pro Jahr, die in Deutschland bei ganz normaler sportlicher Betätigung versterben.

Am Samstag, 26. Februar, von 11 bis 14 Uhr werden Kapazitäten auf diesem Gebiet Interessierte in der Stadthalle Hagen zu diesem Thema informieren. Mit dabei sein werden, neben anderen Vereinen, ab 12 Uhr auch die Bundesliga-Basketballer von Phoenix Hagen mit einem eigenen Stand. Dort gibt es Autogramme der Erstliga-Cracks und einen Wurfwettbewerb. Einen Vortrag im Rahmen der Veranstaltung wird zudem Phoenix-Teamarzt Dr. med. Helmut Queckenstedt, Chefarzt der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie am Ev. Krankenhaus Haspe, halten.

An verschiedenen weiteren Ständen gibt es Informationen und Aktionen rund um Herz, Kreislauf, Lunge und das biologische Alter. Unter anderem werden Blutdruckmessungen angeboten. Selbst rund um Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht können Sportinteressierte sich schlau machen.

Das Vortragsprogramm wird um 11 Uhr vom Vorsitzenden der Hagener Herz-Liga, Dr. med. Axel Liebermann, eröffnet. Weitere Referenten sind Dr. med. Klaus Mellwig, Leiter der Sportkardiologie am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen und kardiologischer Betreuer sowohl der Deutschen Handball-Nationalmannschaft/Männer als auch der Deutschen Zehnkämpfer-Nationalmannschaft und Dr. med. Frank van Buuren, ebenfalls von der Sportkardiologie Bad Oeynhausen und kardiologischer Betreuer der deutschen Zehnkämpfer. Der Eintritt ist frei.