14 neue Gruppenleiter für die Jugendfeuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis

(Foto: KJF EN)

Schwelm. (ots) Die erfolgreiche Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren Hagen und Ennepe-Ruhr im Bereich der Jugendgruppenleiter-Ausbildung wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt.

An den beiden vergangenen Wochenenden fand in Hagen die sechstägige Ausbildung der Betreuer aus den einzelnen Jugendfeuerwehren statt. Neben rechtlichen Grundlagen, Erlebnispädagogik und Dienstplangestaltung standen aber auch sensible Themen wie Kindeswohlgefährdung auf dem Ausbildungsplan. Dieser wurde durch die ehrenamtlich tätigen Organisatoren aus Hagen und dem EN-Kreis erarbeitet.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sowie die anhaltend gute Lehrgangsbeteiligung sind ein Garant für das Erfolgsmodell. Bedingt durch die ständig wachsende Anzahl an Jugendgruppen sowie die natürliche Fluktuation im Bereich der Jugendbetreuer gibt es im EN-Kreis einen jährlich konstanten Bedarf an Ausbildungsplätzen. „Da wir dies durch die Landeszuweisung von durchschnittlich zwei Plätzen pro Jahr schon lange nicht mehr abdecken können, sind wir froh dieses Gemeinschaftsprojekt schon im dritten Jahr anbieten zu können“, erläutert der Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Neuhaus.

„Wir sind sehr froh, dass wir in den letzten drei Jahren bereits 35 neue Jugendgruppenleiter ausbilden konnten“, so Neuhaus weiter. Die Ausbildung zum Jugendgruppenleiter ist nicht nur eine Voraussetzung, künftig eine eigene Gruppe leiten zu können, sondern ist auch eine Art Qualitätsmerkmal für die Ausbildung der Jugendfeuerwehrmitglieder. Und dass die Ausbildung des Betreuungspersonals einen hohen Stellenwert in der Kreisjugendfeuerwehr EN hat, zeigt die Tatsache, dass dies schon die dritte Ausbildungsmaßnahme für Jugendfeuerwehrbetreuer in 2016 war. In den vergangenen Monaten gab es bereits eine Wochenendfortbildung und ein Tagesseminar zum Thema Suchtprävention und Kindeswohlgefährdung.