Hagen. (Red.) Vor ziemlich genau zwei Monaten ist das „HagenBuch 2018“ erschienen. Als 12. Band in dieser beliebten Reihe. Im Mittelpunkt stehen zahlreiche Beiträge rund um das Thema Verkehr – vor allem die Eisenbahn spielt eine dominierende Rolle. Das könnte möglicherweise ein Grund mit sein dafür, dass der Hagener Heimatbund als Herausgeber und Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff als Redakteur zufrieden vermelden können: „Die Nachfrage war erfreulich hoch, es gibt in Kürze nur noch wenige Rest­exemplare.“

Die Grundidee zu einem Buch, das immer am Jahresende über aktuelle lokale Geschehnisse, aber auch über heimische Geschichte und Geschichten berichtet, wurde vom Heimatbund in den späten 1950er Jahren geboren. Über 60 Bücher wurden seitdem von verschiedenen Verlagen unter unterschiedlichen Titeln veröffentlicht, bis Petra Holtmann kurz vor der Jahrtausendwende mit ihrem Ardenkuverlag die „Fabrikation“ übernahm – recht bald mit dem Heimatbund und Michael Eckhoff als Partner.

Über 30 ehrenamtlich tätige Autoren – in wechselnder Zusammensetzung – wirken jedes Jahr mit. Meist im Januar treffen sie sich, um den nächsten Band zu besprechen. Jetzt fand wieder ein solches Treffen statt – zur Vorbereitung von „Nummer 13“, also des 2019er Buches. Schwerpunktthema wird diesmal der „Wandel in Hagen“ ein. Zahlreiche spannend klingende Vorschläge kamen bereits auf den Tisch. Hierzu einige Beispiele:

Der Historiker Hubert Köhler möchte sich mit der Geschichte der Tanzschulen beschäftigen. Wochenkurier-Chefredakteur Michael Eckhoff beleuchtet die Eingemeindung Haspes und Boeles vor 90 Jahren und ihre weitere Entwicklung. Der Lokalpolitiker und Design-Experte Dr. Friedrich-Wilhelm Geiersbach nimmt das 100-jährige Jubiläum der Hochschule „Bauhaus“ und dessen Auswirkungen auf Hagen unter die Lupe. Werner Hense untersucht die vielen gescheiterten Visionen rund um die Hagener Seenplatte. Und Ardenku-Verlegerin Petra Holtmann möchte in die Geschichte der Hagener „Pommesbuden“ eintauchen

Viele Beiträge zum Themenkomplex „Auto“, diverse Porträts von Firmen und prominenten Hagenern wurden von den Autoren ebenso vorgeschlagen wie etwa auch ein Artikel zur Hagener Bahnhofsmission.

Sollten nun noch andere Heimatforscher eine gewisse Lust verspüren, ebenfalls um „HagenBuch 2019“ mitwirken zu wollen, müssen sie sich möglichst bald melden. Petra Holtmanns Ardenkuverlag, in dem das Buch erscheint, ist unter Tel. 02331 / 303333 zu erreichen. Damit auch der nächste Band wieder eine inter­essante Lektüre wird.